Interfacing with Nature

Gestaltungsgrundlagen
11EG-P Elementares Gestalten - Prozess
Sommersemester 2015
LW 226

Noch bevor das lang versprochene Internet der Dinge überall Einzug hält, wird schon das Internet der Tiere angekündigt.
In diesem Kurs …
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Input Session: Natur in der Stadt

Den Aspekt der Stadtnatur werden wir auf unserer Exkursion am 23.4. in Berlin zusammen mit Leonie Fischer von der TU genauer untersuchen. Berlin ist sehr bekannt für seine Artenvielfalt. Darum wäre es gut am 16.4. eine Input Session zu dem Thema zu machen - kann sich ein Team von 2 Leuten bei mir melden? Wer würde das machen? 15 Minuten für eine solche session reichen.

3. April 2015 um 21:34 Uhr
MM

Social-Natural-Networking // Langzeitbeobachtungen

Langzeitbeobachtung I

Mein Leben mit einem wilden Internetfreund

Wählt euch ein wildes Tier über eine Internetplattform aus und dokumentiert den Verlauf eurer Beziehung. Wie verläuft die Entwicklung? Wie oft trefft ihr aufeinander? Gibt es bestimmte Verhaltensmuster? Was sind eure persönlichen Gefühle? Was lernt ihr vom anderen? Welche Fragen stellen sich durch die Zeit der Beobachtung? Wovon fangt ihr an zu träumen?
- Stellt eure eigenen Fragen!

Eine Liste zu live data aber auch abgeschlossenen Dokumentationen werde ich extra posten. - Ihr dürft gerne eure eigenen Quellen finden und die Liste ergänzen!

Für die Visualisierung seid ihr frei in der Darstellung - von Hand gemalt auf Papier, Collage, digitale Grafik, als Animation... Ihr könnt dabei rein informativ bleiben oder auch poetische, persönliche Elemente einbringen. Wichtig ist, dass andere Leute eure Geschichte und was ihr gelernt habt nachvollziehen können.

Langzeitbeobachtung II

Meine Begegnungen mit der Stadtnatur

Die Aufgabe ist wie in Langzeitbeobachtung I, nur diesmal im persönlichen Umfeld.

Wo begegnet euch Natur im städtischen Alltag?
Greift einen besonderen Aspekt heraus (bestimmte Botanik, Tierart, Spuren, Kontexte...) Was ist für euch Natur? Wie verändert sich eure Wahrnehmung? Nehmen auch andere Menschen teil? Welche Fragen stellen sich durch die Zeit der Beobachtung? Wovon fangt ihr an zu träumen?
- Stellt eure eigenen Fragen!

Beide Beobachtungen sollen bis 21.5. fertig sein und werden dann an dem Tag präsentiert.

3. April 2015 um 21:29 Uhr
MM

Feldexkursion: Wald

Wir treffen uns am Donnerstag 9.4. um 14 Uhr an der S-Bahnstation Grunewald - Ausgang zum Grunewald hin.
Von dort werden wir dann mit Herbert Lohner und Achim Förster vom BUND Berlin losgehen.

Bitte bringt folgendes mit:
- eure Beobachtungs-Tools
- Notizbücher o.ä. zum Kartografieren und Dokumentieren eurer Beobachtungen
- Kamera / Handy
- Proviant für kleines gemeinsames Picknick
- Feste Schuhe, evtl Regenkleidung

Dokumentation:
Bitte fotografiert eure Tools noch bevor ihr sie benutzt.
Im ersten Teil werden vor allem Herr Lohner und Herr Förster erzählen und kleine Beobachtungs-Übungen machen. Nach dem Picknick habt ihr dann Zeit gegenseitig eure Tools auszuprobieren und vor allem eure Studien durchzuführen und zu dokumentieren.

Dokumentiert eure Beobachtungen und visualisiert sie in Form einer individuellen Kartierung. Beispielfragen: was habt ihr wahrgenommen? in welchem Kontext? wie stand die Sonne? welche Himmelsrichtung? wieviele Lebewesen waren involviert? wie groß ist das beobachtete Terrain? etc.

Eure fertigen Karten sollten auf Papier und in digitalem Format sein. Wir werden sie dann in der folgenden Woche besprechen.

Nochmal zu den Tools:
Es gab schon einige sehr schöne Ansätze und bin schon gespannt wie sie in der Wildbahn funktionieren! Denkt nochmal darüber nach, wie eure Wahrnehmung durch das Tool fokusiert oder sensibilisiert werden kann. Welche Interaktionen werden mit Waldbewohnern dadurch möglich? Erreiche ich damit Stellen, die ich aus normaler Perspektive nicht sehen/ hören / erfahren kann?
Können tools auch als Gruppe verwendet werden, bzw ergeben durch den Gebrauch von mehr Personen neue Möglichkeiten (z.B. Abdeckung größerer Fläche, Verneztung)? Welche unerwarteten Elemente könnten sichtbar gemacht werden (elektromagnetische oder radioaktive Strahlung..)?

Spielt mit verschiedenen Materialien und Gerätschaften! Lasst euch inspirieren - z.B. von den Botanikern in Madagaskar :)

3. April 2015 um 21:17 Uhr
MM

Erster Termin / 2.4.

Hallo an alle, die ihr euch zum Interfacing with Nature Kurs angemeldet habt! Ich freue mich sehr auf euch!

Bitte bringt zum ersten Termin am 2.4. alles an Material mit, woraus sich Tools zur Naturbeobachtung bauen lassen!
Schaut nach Material, das schon bei euch rumliegt - im Keller, unter dem Bett, in der Küche, unter der Spüle..
z.B. Papier, Holz, Schnüre, Cutter, Scheren, Klebeband, Gummibänder, Lupen, Spiegel, Schaufeln, Abhörgeräte, Küchenwaagen, Handschuhe, Antennen, Behälter, Stiefel, Fernrohre, Drohnen, Drachen, Kompass, Messgeräte, Spielzeug, Handrührgeräte....

Wir gehen dann nämlich schon die Woche drauf (9.4.) in den Wald, wo eure Tools zum Einsatz kommen werden.

Also eure Teilnahme ist von Anfang an wichtig!

Bis Donnerstag,
Myriel

30. März 2015 um 21:45 Uhr
MM

Interfacing with Nature - Kursbeschreibung

Noch bevor das lang versprochene Internet der Dinge überall Einzug hält, wird schon das Internet der Tiere angekündigt.*
Menschen befreunden sich mit Wildvögeln über Facebook oder folgen Hai-Persönlichkeiten live durch die Ozeane. Big Animal Data wird über zehntausende von besenderten Tieren in Echtzeit gesammelt und verschickt, damit wir ihre Routen verfolgen können oder vor Erdbeben gewarnt werden. Bürger betätigen sich als Wissenschaftler und erforschen in ihrer Freizeit Populationen von Pflanzen und Wildtieren.
Gleichzeitig wird die Stadt immer mehr zum Lebensraum für viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten, die aus den Monokulturen der Umgebung in die Städte ziehen und so wieder näher an uns heranrücken.
Gab es seit der industriellen Revolution eine wachsende Trennung zwischen "zivilisierter" Lebenswelt und der Natur mit abgesonderten Schutzräumen, ermöglicht die digitale Vernetzung eine neue Form der Kontaktaufnahme. Oder bedeutet die technologische Brücke eine Entsinnlichung der Naturerfahrung? Wie wollen wir diese Erfahrungen gestalten? Wie würde eine Einbindung von Natur in unserem städtischen Alltag aussehen? Können wir uns noch in eine transparente Natur flüchten? Und was hätten die Tiere davon?

In diesem Kurs wollen wir verschiedene Formen des Dialogs zwischen Mensch und Natur untersuchen, speziesübergreifende Kommunikationsprozesse gestalten, wild-urbane Modelle entwerfen und hinausgehen und Kontakt aufnehmen – in der Stadt und im Wald.

*Alexander Pschera, Das Internet der Tiere, 2014

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Termine: Donnerstags 14-18:30 Uhr
Kursbeginn: 2. April 2015 Raum LW 226
Teilnehmerzahl: 20
Einschreibung ab 30.3. 18:00 Uhr

18. März 2015 um 17:10 Uhr
MM