m5 sensorizer von Michael Markert (2006)

So, mein erster Fund ist der 'm5 sensorizer' von Michael Markert (Mehr dazu auf audiocommander.de).
Ist zwar mehr ein Controller als ein vollständiges Instrument, da zur Klangerzeugung wiederum ein MIDI-Gerät genutzt wird, aber dennoch....
Spannend fand ich den Einsatz von (unter anderem) Distanz-Sensoren (äh.. Ultraschall?) um das Klangbild zu steuern.
Genaue Infos:
midibox …
Video:
http://youtube.com/watch?v=eqkABRTSzos Part1
http://youtube.com/watch?v=bUIz78QnD0M Part2
The Mouthesizer: A Facial Gesture Musical Interface (2001)

Hier ist ein Project der IRC ( Intellegetic Robotics and Communication Laborotories),
bzw. von Michael J. Lyons und Nobuji Tetsunani,
in dem man mit dem Mund und dem Auge verschiedene Parameter beeinflussen kann.
Hierbei weden mit einer Kamera die Gesichtsbewegungen aufgenommen und umgewandelt.
Weitere informationen:
http://www.irc.atr.jp/~mlyons/mouthesizer.html
Video
http://www.irc.atr.jp/~mlyons/Mouth/Umata.mpg
Was anderes zwecks Gruppenbildung:
Ich habe noch niemanden, Hauptstudiumstudenten bitte melden
Line6 Variax

Neues Instrument...?
...eher nicht.
Jedoch hat der Instrumentenhersteller Line6, die erste „Modeling-Gitarre“ der Welt gebaut, das heißt dass diese Gitarre eine komplette Gitarrensammlung „enthält“.
Die Variax simuliert verschiedene bekannte E-Gitarrenmodelle und Akustikgitarren, mit der schon bekannten Line6 Effektpalette und beschert dem Musiker dann die Möglichkeit durch einfaches drehen an den Reglern auch „live“ die Gitarre zu wechseln, ohne sie zu wechseln und ohne weiteres Effektgerät.
Die erste Variax kam 2003 auf den Markt. Mittlerweile umfasst die Palette der Line6 Gitarren drei E-gitarrenmodelle (300/600/700Tremolo), drei Akkustikgitarrenmodelle (Acoustic700 /Acoustic300 Nylon/Acoustic300 Steel) und zwei Bassmodelle (Bass700/ Bass705)
Soundbeispiele und weitere Informationen:
http://de.line6.com/variax/stage.html
Very Nervous System (David Rokeby, 1986)

(Wurde schon gepostet, aber ich hatte den Text schon geschrieben, deshalb hier nochmal. Außerdem diesmal mit Foto der Inszenierung in.. Potsdam!)
Very Nervous System
David Rokeby
1986-1990
In dieser frühen experimentellen Arbeit des kanadischen Medienkünstlers David Rokeby tritt man durch tanzende Bewegungen des Körpers in eine Interaktion mit dem klangerzeugenden Computer.
Interessant für unser Thema finde ich diese Arbeit vor allem, weil hier der Körper selbst das Musikinstrument ist. Es gibt kein Gerät in irgendeiner Form, sondern nur den Körper, und den Klang, den er erzeugt. Diese Erfahrung scheint sehr stark zu sein, so erzählt Rokeby von "schamanistischen" Erfahrungen der Akteure, die sich in den Klang "verlieren", als auch der Zuschauer.
Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass die Bewegungen nicht 1:1 in Klänge umgesetzt werden, sondern auf nicht immer vorhersehbare Weise eine Art "Klangkörper" beeinflussen.
Die Motivation für Rokeby war dabei übrigens nicht einmal, ein Musikinstrument zu entwickeln. Eher wollter er mit der vorherrschenden Art der Interaktion mit Computern brechen: "I created the work for many reasons, but perhaps the most pervasive reason was a simple impulse towards contrariness. The computer as a medium is strongly biased. And so my impulse while using the computer was to work solidly against these biases. Because the computer is purely logical, the language of interaction should strive to be intuitive. Because the computer removes you from your body, the body should be strongly engaged. Because the computer's activity takes place on the tiny playing fields of integrated circuits, the encounter with the computer should take place in human-scaled physical space. Because the computer is objective and disinterested, the experience should be intimate."
Auch sonst sind seine Arbeiten sehr inspirierend, ebenso seine Essays.
Recherchedokumentation
Hallo zusammen,
wir haben uns für die Recherche für die nächste Woche ein kleines Format ausgedacht, um sicher zu stellen, dass die vorgestellten Funde gut zu konsumieren sind.
Es sollte jeder bis Dienstag Abend mindestens zwei Musical Interfaces vorstellen (eins pro Posting) und dazu folgendes notieren:
* Titel
* Jahr
* Autor, evtl. Institution
* Bild
* Weblink
* Kurze Beschreibung
* Begründung für die Auswahl (Welcher Aspekt ist daran besonders interessant?)
Was mit Musical Interfaces gemeint ist, wurde ja in der Präsentation heute gezeigt.
Darüber hinaus könnt ihr natürlich alles andere posten, was für das Projekt inspirierend oder hilfreich sein könnte, also z.B.
- Notationsformen
- Visualisierungen (und ander sinnliche Erfahrungen von Musik)
- Interessante nicht-elektronische Musikinstrumente
- Technologien
- Software
Halt was auch immer ihr findet.
Viel Spaß dabei,
wünschen eure Master ;)









Zu deinem Gitarrenbeitrag viel mir das hier ein (habsch heute gefunden):
http://youtube.com/watch?v=jks09pKu3bU
Gitarre modifiziert mit einem Kaoss Pad
http://www.korg.com/gear/info.asp?A_PROD_NO=KP2
19. Oktober 2006 um 19:09 Uhr