MUSIK / KONZERTE / KLANG

Sonstiges

WS 05/06 - WS 12/13

Austausch von audiophilen Leckerbissen jeglicher Art

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich..

Ben Fake Quartet

Für die Teilnehmenden des Symposiums „Leere und Fülle? Begegnung von Raum und Zeit in Brandenburg“ heißt es morgen im Schaufenster der FHP: Alles klingt!

Das Ben Fake Quartet mit Markus Wutzlhofer, Sara Krieg, Jonathan Ranzinger und Annika Haas füllt den Raum und leert die Zeit.

Unser Auftritt liegt zwischen 12 und 13 Uhr, wer trotzdem kommt, wird belohnt mit warmen Füßen und inspirierten Ohren.

Elektroakustische Grüße,

BFQ

17. November 2011 um 14:22Uhr
AH

Massgrav & Nuclear Cult // 19.11. Koma F

Die Wurzeln von Massgravs Klangwelten liegen offensichtlich in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. Jedoch wird einem hier kein Retroaufguss vorgesetzt. Viel mehr handelt es sich um eine freie und zeitgenössische Auslegung eines Subgenres welches nie große Popularität erlangte, aber trotzdem - oder vielleicht genau deswegen - von seinen Anhängern und Interpreten nie aufgegeben wurde.
Die Band zeichnet sich durch ihr Gefühl für wunderbare atonale Kompositionen und subtile Dissonanzen aus. Die meist recht kurzen und streckenweise eher Staccato-lastigen Lieder werden durch Olas (Bass) und Johans (Gitarre) barsche und gutturale Stimmen perfekt ergänzt.
Gern werden auch Samples eingestreut welche die selbstironische Ader der Combo offen inszenieren. Ihr visuelles Konzept orientiert sich eher an genreverwandten schwedischen Bands wie den Veteranen von Mob 47 oder den Örebroern von Krigshot. Hier gibt es auch durchaus musikalische Parallelen.
Die Texte von Massgrav kommen als sozialkritische Studien daher, die parolenhaft oder manchmal gar satirisch vorgetragen werden.
http://massgrav.com/

Zeit für Gefühle.
Nuclear Cult konnten mit ihrer letztjährigen Demokassette voll und ganz überzeugen.
Es handelt sich hier sozusagen um eine "Supergroup" die sich aus erfahrenen ehemaligen Mitgliedern ähnlichartiger Bands wie Pink Flamingos, Y und Solid Decline zusammensetzt.
Auch hier wird dem geneigten Zuhörer schnörkel- und kompromisslose Musik in hoher BPM-Frequenz dargeboten. Zu den Hauptinspirationsquellen von Nuclear Cult darf man vermutlich die nordamerikanischen PowerViolence-Kapellen der ersten Welle zählen.
Die eher kryptischen und deutschsprachigen Texte erzählen von bereits existierenden Dystopien, Verzweiflung und Enttäuschung.
Die volle Schönheit und Wucht ihrer Musik kann sich jedoch lediglich live gänzlich entfalten:
Dann verdreht einem das Ballett der Töne völlig den Kopf und man verliert sich zwangsweise und hoffnunglos in einem Karussellachterbahnwäschetrocknerrausch von melancholischer Gewaltigkeit.
http://www.myspace.com/nuclearcult

Stattfinden wird das Konzert im Koma F, Köpenicker Straße 137, 10179 Berlin-Mitte. Der liebevoll eingerichtete Kellerkonzertsaal verzaubert den Besucher sofort mit seiner dichten Atmosphäre. Spitzfindig platzierte Installationen belohnen den suchenden Gast und machen den Aufenthalt zu einer umfassenden Untergrunderfahrung.
Das Koma F ist ein Veranstaltungsort mit einem schlichtweg brillianten und sehr konsequent umgesetzen Konzept. Auch wurde großen Wert darauf gelegt, dass das Publikum so nah wie möglich an die Künstler herantreten kann.
Also ein nahezu perfekter Rahmen für dieses Konzert.

13. November 2011 um 19:24Uhr
PH

Network Music Festival Open Call

Network Music Festival

27-29 January

Birmingham, UK

The Network Music Festival will take place in January 2012 in Birmingham
(UK) in the heart of Birmingham?s creative community. Presenting a diverse
programme of laptop performances, live coding, communicating home-made
musical gadgets, sound installations, workshops and everything else in
between, the Network Musical Festival boasts an international line-up
including some of Birmingham?s best home-grown hi-tech musical performers.
We are looking for proposals for performances, talks, installations, demos
and workshops.

http://networkmusicfestival.org/open-call/

Open Call

DEADLINE: 30th November 2011

Network Music Festival aims to showcase a broad spectrum of musical and
sound related works, research and participatory activities which use
networking as part of their aesthetic, creation or performance practice.
Network Music Festival would like to invite submissions in the categories of
Performance (Concert or Club), Installation, Talks, Demos and Workshops. We
are also open to other suggestions, where you are free to submit proposals
that fall outside of the above categories but that you feel would be an
appropriate addition to the festival programme.

// PERFORMANCES //

Performances where networking in an integral part of the aesthetics or
performance practice. This could include: Laptop Ensembles/Orchestras/Bands,
Instrumental and Electronic groups; Performances which use the internet as
part of the performance; any performance that use networking in some form.

Proposed performances should be 10-30 minutes in length.

// INSTALLATIONS //

Sound installations which use networking as central to the aesthetic and/or
creation of the work.?Could include static installations or installations
which explore the surrounding area.

// TALKS //

We will be accepting submissions for informal talks, accompanied by
slideshow presentations. Talk topics should be suitable for the general
public.

// DEMOS //

The Network Music Festival will include an interactive hands-on session
where festival attendees can try-out or see your hardware or software
network music device/installation/toys/etc in action.

The session will be in the form of a market-place. You will be provided with
a small space with a table where you can set up your tech for attendees to
look at and have a go.

// WORKSHOPS //

Participatory workshops which cover topics related to sound and networking.
May focus on technological and/or artistic aspects. Please note this is a
submission to LEAD a workshop.

Please state the experience level required in order to take part in the
workshop and the length of time and resources required in workshop
description.

// OTHER //

If there?s anything that you would like to submit that you don?t feel is
covered by the above categories but would be an appropriate addition to the
festival programme, please submit a proposal with as much information as
possible.

DEADLINE FOR ALL SUBMISSIONS: 30th NOVEMBER 2011 ?

http://networkmusicfestival.org/open-call/

8. November 2011 um 21:21Uhr
JB

Sound Studies Lecture

Dienstag, den 8. November 2011 - 19:00 Uhr

Universität der Künste BerlinMasterstudiengang Sound Studies
Zentralinstitut für Weiterbildung
DigiMediaL
Bundesallee 1-12 / Raum 340
Berlin-Wilmersdorf
(U3/U9 Spichernstraße)

www.udk-berlin.de/soundstudies

Sound Studies Lecture mit dem Direktor der ARS ELECTRONICA

Gerfried Stocker
Waves and Codes
Digital Musics and Sound Art bei der Ars Electronica

Nicht nur für die Ars Electronica als Festival mit 32jähriger Geschichte, sondern für die Medienkunst im Allgemeinen kann die Musik und Klangkunst als wegbereitende Kunstgattung gesehen werden. Ob es um Digitalisierung der Produktion und Distribution geht oder um die vielfältige Hybridisierung ins Visuelle, Installative und Performative, fast immer standen Musiker, Komponisten, Klangkünstler mit ihren Ideen und Experimenten am Beginn jener Ent¬wicklungen, die unsere aktuelle digitale Kultur beschreiben. Anhand von Beispielen aus den Programmen der Ars Electronica seit 1979 soll diese oft unterschätzte Rolle der Musik und Soundart aufgezeigt werden.

Gerfried Stocker ist Medienkünstler und Ingenieur der Nachrichtentechnik. 1991 gründete er x-space, ein Team zur Realisierung interdisziplinärer Projekte, das zahlreiche Installationen und Performance-Projekte im Bereich In¬teraktion, Robotik und Telekommunikation realisiert hat. Seit 1995 ist Gerfried Stocker künstlerischer Geschäftsführer von Ars Electronica. 1995/96 entwickelte er mit einem kleinen Team von KünstlerInnen und TechnikerInnen die richtungsweisenden neuen Ausstellungsstrategien des Ars Electronica Center und betrieb den Aufbau einer eigenen Forschungs- und Entwicklungs¬abteilung, des Ars Electronica Futurelab. Unter seiner Führung wurden ab 2004 das Programm für internationale Ars Electronica Ausstellungen aufge¬baut und ab 2005 die Planung und inhaltliche Neupositionierung für das neue und erweiterte Ars Electronica Center aufgenommen und umgesetzt.

Der Studiengang Sound Studies ist 2012 CampusPartner des ARS ELECTRONICA FESTIVALs.

Was sind Sound Studies Lectures?

Die öffentlichen Sound Studies Lectures geben einen Einblick in die künstlerischen, wissenschaftlichen, gestalterischen und konzeptuellen Fragestellungen des postgradualen Masterstudiengangs Sound Studies.

1. November 2011 um 10:03Uhr
FW

:: morgen im Magnet ::

01.11.2011
Magnet Club
Falckensteinstraße 48
10997 Berlin

Tickets für lächerliche 18 Euro.. Also hin, wer keine Karten für Bon Iver bekommen hat.

31. Oktober 2011 um 21:23Uhr
AB