Permanent Workspace "Physical Interaction Design"

Interfacedesign
1.161 Design of Physical and Virtual Interfaces
SS 11 - WS 11/12

In diesem permanenten Workspace sollen der Reader und weitere inspirierende Informationen für meinen Grundlagenkurs "Physical Interaction Design" zusammengestellt werden.

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich..

The Verge: Texture on flat touchscreen displays

Texture on flat touchscreen displays

2. Dezember 2011 um 13:25Uhr
RS

Brainstormen mit Eva Hornecker

Eva Hornecker, Professorin in Strathclyde und eng mit der FHP befreundet, hat - zusammen mit Jacob Buur - schon 2006 ein "Framework on Physical Space and Social Interaction" entwickelt.

Dieses Framework bildet die Grundlage von Brainstroming Karten(HiRes), die sie gemeinsam mit der FHP-Absolventin Elisabeth Eichhorn entwickelt hat.

Wir haben diese Karten im Wintersemster 2011/12 mit großem Erfolg bei der Ideenfindung benutzt. Sie sind aber auch sehr hilfreich bei der Evaluierung von innovativen Konzepten.

26. November 2011 um 20:53Uhr
RW

5. April 2011 um 17:41Uhr
JG

Der Algorithmus hat mich damals schon extrem fasziniert und nun ist auch der Quellcode dazu offen: https://github.com/zk00006/OpenTLD
3.2.1 Los gehts!

31. Mai 2011 um 19:57 Uhr

CP

Multi-Touch Systems that I Have Known and Loved

Bill Buxton ist ein wichtiger Forscher im Bereich Phyiscal Interaction Design und arbeitet zur Zeit als "Principal Researcher" bei Microsoft.

Er hat - kurz nach der Ankündigung des iPhones - eine Geschichte von Touch-Interaktionen zusammengestellt und dabei noch den Versuch unternommen, dieses komplexe Themengebiet zu "framen".

Das Bild zeigt das Plato Computer System, das als eines der ersten Touchscreens gilt - mit einer Berührungsempfindlichkeit von 16x16.

24. März 2011 um 13:30Uhr
RW

Video Prototyping

Hugh Dubberly ist selbstständiger Designer und Lehrender an unterschiedlichen Einrichtungen, u.a. Art Center of Design in Pasadena und Computer Science Department an der Stanford University. In den 80er und 90er Jahren hat Dubberly als Designer bei Apple gearbeitet, wo er 1987 den "Knowledge Navigator" entwickelt. Diese Arbeit gilt als der erste Video-Prototype in der Geschichte des Interaktion Designs:

Knowledge Navigator

In einer akademischen Diskussion zu den Vor- und Nachteilen von Video-Prototyping in 2004 bringt Dubberly die wichtigsten Argumente auf den Punkt (siehe Paper):

Video is a prototyping tool (and method):
- Video is especially good at showing interaction
- Video gives a sense of using something or being somewhere
- While video can be cheap or expensive, audiences expect a high-level of "production value"

(Bild)

21. März 2011 um 13:34Uhr
RW

How Bodies Matter

Scott Klemmer ist Assistant Professor an der Stanford University, wo er die Human-Computer-Interaction-Group mitleitet.
Er hat auch etwas mit der d.School zu tun , was ihn sympathisch macht.

Sehr inspirierend - auch für meine Lehre - sind die Outlines aus seinen Kursen "Research Topics in Human-Computer Interaction" und "Introduction to Human-Computer Interaction Design".

Scott hat zusammen mit anderen ein herausragendes Paper geschrieben, das die wichtigsten Gründe für "Physical Interaction Design" zusammenfasst. 5 Hauptthemen wurden dabei identifiziert und detailliert beschrieben:

  • Thinking through doing
  • Performance
  • Visibility
  • Risk
  • Thick practice
20. März 2011 um 18:46Uhr
RW

Tangible Bits

Hiroshi Ishii ist der Direktor des Labors „Tangbile Media Group“ am MIT Media Lab. Das MIT Media Lab ist eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion.

Ishii hat 1997 mit seinem Paper „Tangible Bits“ die Grundlagen für den Bereich „Physical Interaction Design“ gelegt. Zwei wichtige Aspekte einer neuen Form von Mensch-Maschine-Interaktion beschreibt er in diese Paper: Er fordert, dass Menschen in die Lage versetzt werden soll, Bits, also digitale Informationen, anfassen und manipulieren („grasp & manipulate“) zu können. Des Weiteren fordert Ishii, dass „background bits“ an der Peripherie menschlicher Wahrnehmung funktionieren sollen. Diese Form der Informationsvermittlung nennt der „ambient displays“.

Auf seiner eigenen Webseite beschreibt Ishii seinen Forschungsbereich sehr viel poetischer:
„Where the sea meets the land, life has blossomed into a myriad of unique forms in the turbulence of water, sand, and wind. At another seashore between the land of atoms and the sea of bits, we are now facing the challenge of reconciling our dual citizenships in the physical and digital worlds.“

18. März 2011 um 10:30Uhr
RW

Ubiquitous Computing

Mark Weiser war Forscher beim Forschungslabor "Xerox Parc". Er verstarb leider 1999 an Krebs. Xerox Parc galt in der Frühzeit der Forschung an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine als führende Einrichtung: u.a. hat Xerox Parc das WIMP-Konzept (windows, icons, menus und pointing device) für GUIs erfunden, das später erfolgreich von Apple auf den Markt gebracht wurde.

Weiser gilt als der Erfinder des Konzeptes des "Ubiquitous Computing": Damit meint er "to make a computer so imbedded, so fitting, so natural, that we use it without even thinking about it."

Damals hatte Weiser die Version von Computern unterschiedlicher Größe, die sich in unseren Alltag integrieren; er sprach dabei von "tabs, pads and boards".

In seinem berühmten Aufsatz "The Computer for the 21st Century" (1991!!!) beschreibt er seine Vision. Aus diesem Text ist auch seine wichtige Forderung, die ich als Grundlage meines Forschungsgebietes erachte:
"The most profound technologies are those that disappear. They weave themselves into the fabric of everyday life until they are indistinguishable from it."

17. März 2011 um 18:19Uhr
RW

Permanent Workspace "Physical Interaction Design"

Dieser Workspace ist der Versuch, allgemeingültige Inhalte von der alltäglich Kurskommunikation zu trennen.

In dem vorliegenden Workspace möchte ich eine wachsende Sammlung von Texten, Projekten und anderen Informationen anlegen, die zu Grundlagenwissen des Fachgebietes "Physical Interaction Design" gehören.

In den jeweils semestergebundenen Workspaces mit dem gleichen Titel soll der Kurs miteinander kommunizieren und aktuelle Themen besprechen.

Selbstverständlich sollen und können alle in diesen Workspace beitragen. Ich freue mich auf Kommentare oder eigene Beiträge!

Reto Wettach

(Das Bild ist das Plattencover von Olivia Newton John's Song "Let's get physical" von 1981. Ich finde, dass nicht nur den Titel des Liedes zu dem Workspace passt, sondern auch andere Teile des Textes wie "Let me hear your body talk" oder "Let's get animal")(Video)

17. März 2011 um 18:08Uhr
RW