Zu den Fakten.
Bei einigen Kommilitonen haben sich irgendwie Mißverständnisse eingeschlichen ...
Es geht nicht darum, daß alle Kurse plötzlich teilnahmebeschränkt werden sollen - davon war auch nie die Rede; es geht nur darum, eine bessere Regelung zu finden für die wenigen Kurse, bei denen das notwendig ist. Dies sind übrigens weniger als zehn Prozent aller Kurse.
Wie ich am 9.2. geschrieben hatte, wollen wir die bisherige Praxis der Anmeldung bei den teilnahmebeschränkten Kurse nur vereinheitlichen - es wird hier also nichts grundsätzlich neues oder gar revolutionäres eingeführt.
Worum geht es also:
Es soll nur EINE EINZIGE VERBINDLICHE Liste pro teilnahmebeschränkter Veranstaltung zentral und für alle Studenten zu erreichen geben.
Nebenbei: wir wollen in diesem Zusammenhang auch kein administratives Monster schaffen.
Dazu eine eigene Beobachtung aus dem letzten Semester: ich hatte darauf hingewiesen, daß die verbindliche Liste zum Eintragen bei mir an der Bürotür hing. Es hatten sich aber viele Studenten in dem entsprechenden workspace bei income trotzdem eingetragen und waren trotzdem der Ansicht, sich allein damit für den Kurs angemeldet zu haben.
Zu incom. Wir sind doch (fast) alle froh, daß wir income haben! Aber incom wie es heute besteht kann nicht alle kommunikativen Probleme unseres Fachbereichs lösen und so ist es auch nicht angelegt.
Leider fällt incom für diese Anmeldeprozedur als "eleganteste" Lösung aus denn:
- nicht alle StudentInnen haben auch außerhalb der Hochschule (z. B. zu Hause) Zugang zu einem internetfähigen Rechner und
- es gibt einige Studenten, die incom aus anderen Gründen nicht nutzen.
Auch wenn dies sicherlich Minderheiten sind - es darf keine Regelung geben, die eine oder beide Gruppen benachteiligt. Wir können auch niemanden verpflichten, incom zu nutzen.
Außerdem: auch Belange datenrechtlicher Art sind hier zu berücksichtigen, denn incom ist kein geschlossenes System.
Mit anderen Worten: es liegt nicht am Prüfungsausschuß, daß incom hier nicht eingesetzt werden kann.
Der "zentrale Platz" unseres Fachbereichs ist nun mal die FH.
Es führt kein Weg an einer traditionellen Liste vorbei.
Mit besten Grüßen
Rainer Grahn
PS. Am morgigen Donnerstag, den 15.3. bin ich nicht in der FH, sondern bei unserem Kooperationspartner, der IBA in der Lausitz.
Danke für Ihre Antwort Hr. Grahn. Ihre Position die Listen betreffend und die Argumente gegen incom sind durchaus richtig, klären aber nicht das Problem, der Schlägerei in Haus 5 an besagtem Termin.
Dafür gilt es noch eine Lösung zu finden.
Das Treffen am Donnerstag findet also dennoch statt und wir werden versuchen eine vertretbare Lösung zu finden.
Ich hoffe Ihr kommt zahlreich.
Ich verstehe sehr gut, dass Sie eine einheitliche Regelung schaffen wollen und finde dies grundsätzlich auch sinnvoll. Gerecht ist das allerdings bei weitem nicht. Der Demütigng, mich mit (mehr oder weniger) befreundeten Kommolitonen um Plätze drängeln zu müssen, möchte ich mich wirklich nicht aussetzen müssen.
Und wenn Sie von Benachteiligung reden, vergessen Sie doch bitte nicht die, die am Einschreibetag krank sind, arbeiten müssen, nicht ab 6:00 vor der FH campen können, die zurückhaltenden ohne stabile Ellenbogen, achundwennochallles. Ich bin nicht die Erste, die das hier anbringt, aber es KANN doch einfach nicht sein, dass wir hier das Recht der Stärkeren wieder einführen.
Warum kann man nicht incom einführen und von den Studenten, die wirklich keinen Internetzugang haben, erwarten, dass sie sich an diesem Tag einen verschaffen? Das dürfte weniger kompliziert sein, als sich im Flur zu einer Liste vorzukämpfen. Es gibt Internetcafés, Freunde und das Mac-Labor. Und wer dann wieder raus will, kann sich ja nach der Einschreibung wieder abmelden.
Die Sicherheit unserer Daten sehe ich bei Listen auch nicht gewährt, da wir dort Namen, Matrikelnummer, Semester, E-Mail-Adresse und bestenfalls noch die Handy-Nummer hinterlassen und das gute Stück dann im Flur so vor sich hin hängt.
Die "anderen Gründe" incom nicht zu nutzen kenne ich nicht, werde sie aber vermutlich auch nicht wirklich verstehen. In meinen Augen ist es absolut vertretbar, wenn eine Hochschule für Design (FB) seinen Studenten so etwas abverlangt.
Sollte das alles wirklich nicht gehen, so hoffe ich, das uns das wenigstens im Haptstudium erspart bleibt. Und ich bitte zu überdenken, den Lehrenden, die andere, funktionierende Regelungen gefunden haben, diese zu lassen.
Bitte, ich will das nicht machen müssen, es fühlt sich so schlecht an und ich habe sowieso nach dem Einschreiben immer tagelang schlechte Laune. Das muss doch nicht noch schlimmer werden!
Herr Grahn,
Es geht nicht ums Medium sondern um Chancengleichheit und Fairness.
Zu glauben Chancengleichheit durch eine Liste im Flur zu erreichen auf der nur 10 Studenten Platz haben ist vollkommener Blödsinn. In Incom ist es genauso schwachsinnig von Chancengleichheit zu sprechen. Es ist genau das gleiche nur ohne Gerangel im Flur.
Wer eine gute Lösung für dieses Problem finden möchte muss sich Gedanken darüber machen ob es ein Verfahren geben kann in dem weder die körperliche Kondition noch die Qualität des Internetzuganges eine Rolle spielen.
Und jetzt?
Es ist schon kurz vor 12. Aber fürs nächste mal kann es eine Lösung geben. Ich selber halte dies für eine Aufgabe des STURA.
word up.
letztendlich ist es doch auch unsere sache auf welchen listen man sich einträgt.
die "gemeinsam bewerten methode" in einem hörsaal im anschluss an die vorstellung halte ich immernoch für die beste.
Ach ja, der STURA.
Zurück in die Steinzeit

Nun hat also der Prüfungsausschuss beschlossen die technologischen Errungenschaften der letzten Jahre zu ignorieren und die Kurswahl über Listen im Flur zu „lösen“.
Unsinnigerweise geschieht dies nicht nur für chronisch überfüllte Kurse, sondern anscheinend für sämtliche Kurse.
Jeder der schon einmal bei der Eintragung in die Liste des Bette-Farb-Kurses dabei war, weiß was das Recht des Stärkeren praktisch bedeutet.
Hat sich jemand im Prüfungsausschuss mal Gedanken gemacht, wie das PRAKTISCH ablaufen soll?
Ca. 200 Studenten sollen sich um 15 Uhr in Listen an den Wänden des Flures in Haus 5 eintragen.
Erstens passen nur geschätzte 80 Personen in diesen Flur.
Zweitens ist fraglich, wie Frau Klaperski all diese Listen parallel aushängen soll? Dies wird zusätzlich problematisch, wenn der Flur bereits dicht gedrängt von Studenten gefüllt ist.
Drittens entsteht somit nicht mehr Gerechtigkeit, da über die Listen-Variante deutlich weniger Studenten die Möglichkeit haben sich parallel in Kurse einzutragen als z.B. über INCOM. Herr Grahn verweist bei diesem Argument gerne darauf, dass INCOM kein „verbindliches System für den Fachbereich“ ist.
Ich frage mich, warum nicht?
Vielleicht sollte der PA mal überlegen diesen Umstand zu ändern.
Ein Blick über den Tellerrand zu anderen Hochschulen kann ebenfalls nie schaden.
So findet an der HU Berlin die Eintragung in die Kurse ebenfalls über ein elektronisches System statt. Bei Sportkursen ist dies schon seit Jahren üblich und hat sich bewährt. Im Gegensatz zu Listen ist es elektronisch möglich wirkliche Chancengleichheit zu gewähren. Studenten denen kein eigener Internetanschluss zur Verfügung steht können die Rechner in der Hochschule nutzen.
Falls sich auch nur eine Person in dem Gedränge verletzt kann die Hochschulleitung mit entsprechenden Klagen rechnen, da diese Situation bewusst herbeigeführt und Probleme und Gefahren ignoriert wurden.
Ich hoffe der Prüfungsausschuss ist sich dieser Verantwortung bewusst.
Hierfür steht die Rechtsberatung des AStA durch professionelle Anwälte zur Verfügung. Ich rufe alle Studenten auf dieses Angebot ggf. zu nutzen.
Es ist richtig, dass der Prüfungsausschuss die Problematik der Listenlösung der letzten Jahre erkannt hat und sich dieser annimmt.
Aber bitte nicht so halbherzig und unüberlegt.
Ich wäre glücklich, wenn die Fachbereichsleitung und die Vertreter des Prüfungsausschusses Antworten auf die oben genannten Fragen hätten und sich dazu äußern würden.
Leider gab es bis heute keine Reaktion auf die Einwände vieler Studenten zum Posting von Prof. Grahn vom 09.02.2007. Wirklich schade, aber bezeichnend.
Hier der link zu den konstruktiven Vorschlägen der Studenten auf das oben genannte posting von Prof. Rainer Grahn vom 09.02.2007
Leider blieben diese bis Heute von den Verantwortlichen unkommentiert.
ich frag mich ja, wie's ausgeht, wenn jemand die listen mitnimmt...
nicht dass ich dazu aufrufen möchte
Nicht dass es Eilt, aber es ist an der Zeit, etwas "demokratischer" zu entscheiden bzw. abzustimmen! Die Listenlösung ist keine Lösung. Das wissen wir doch alle.
Ich bin der Meinung, in dem Falle, dass Incom kein sicheres oder legitimiertes Einschreibemedium sein sollte, eine extra-abgesicherte-Website eingerichtet werden könnte!
Eine sichere "Einschreibeseite" zu bauen, die auch Erstis sofort verstehen können, sollte eigentlich kein Problem sein.. Das geht aber eben auch mit einem Incom Modul.
Ich finde es in einer digitalisierten Welt wie der Unseren durchaus für Alle zumutbar, sich irgendwo einzuloggen und ein paar häkchen zu machen.
Internet ist überall, in jeder dritten Straße gibt es Netzcafes und WLAN Hotspots.
Man kann wenn man will! Und selbst Herr Prof. Grahn hat sich prima mit der Incom-Lösung arrangiert und sie "legitim" genutzt.
Also was tun? Es reicht doch nicht darauf zu warten, dass sich Herr Prof. Grahn hier zu Wort meldet, denn das wird Er nicht machen.
Vielleicht müssen wir erst eine Unterschriftenaktion starten, damit sich was an der Entscheidung ändert.
Man, man, man.
Jemand muss die Sache in die Hand nehmen. Ich bin gern dabei, aber dazu braucht man Anwesende die einem den Rücken stärken.
s
Da ich ja bereits gegen Hr. Grahns Posting mit Vehemenz protestiert habe will ich meine Meinung hier nicht wiederholen. Doch bin ich der Meinung, dass etwas passieren muss, weshalb ich es für sinnvoll halte sich diese Woche mal zu treffen, am besten wäre es, wenn Hr. Grahn auch kommt und dann lässt sich das Problem vielleicht aus der Welt räumen.
Vorschlag: Mittwoch 14.03, 10:00, Mensa
Bette, Bleisatz und Co.
Liebe Mitstudenten,
wir sind an einer sehr offenen Hochschule, die sich noch immer am suchen ist, die offen für Ideen ist,
sie ist nicht wie andere Hochschulen streng und straff organisiert,
für die Lehre kann dies positiv und negativ sein, denn sie lebt vom Engagement ihrer Teilnehmer.
Momentan sind dies hauptsächlich die Professoren, die das, aus ihrer Sicht, Richtige wohlwollend in Bahnen lenken und gestalten.
Missstände wie zu volle Kurse in Bezug auf Herrn Bette, stören an ein paar Tagen im Jahr belasten aber nicht weiter den Hochschulalltag.
Auch die Videomeister Stelle, Bleisatz, Foto Laborarbeit und vielleicht auch Siebdruck könnten so mit der Zeit immer mehr der Bedeutungslosigkeit entgegen schippern und irgendwann verschwinden, weil nicht so wichtig.
Es kommt auch auf die Stimme der Studenten an und nur jammern und zum Schein in Gremien organisiert zu sein ist ziemlich armselig,
wo waren denn alle als es im Fachbereichsrat um die Grundlagen ging?
"Hat mir ja keiner gesagt" ist so ziemlich dumm, den Termin vor Herrn Bettes Tür kennen ja auch alle oder?
Leute wenn das nicht besser wird, gibts hier in Potsdam den Schwerpunkt Designmanagement, Interface, Ausstellungsdesign und ein bisschen Typo.
Oder engagiert sich jemand außerhalb dieser Bereiche?
Vielleicht schafft der nächste StuRa auch die Themen publik zu machen, die aktuell sind oder seine Arbeit besser zu verkaufen oder die Studenten im Prüfungsausschuss können Entwicklungen von dort auch an andere Interessierte weiterleiten.
Hingehen zuhören mitmachen.
Die Ausrede, ich muss jobben lass ich nicht gelten, dass schaffen, die, die sich engagieren auch, vielleicht einfach mal einen Schwerpunkt setzen
und überlegen wie wichtig das Studium und gesellschaftliches Engagement sind. Alle andern können sich ja wieder vor Herrn Bettes Tür pünktlich zum nächsten Semester einfinden.
Auf ein neues.
Stefan
Was ich eigentlich sagen wollte, es hat sich soweit ich weiß keiner für eine Vertretung eingesetzt als Herr Bette ein Urlaubssemester hatte (Professoren wie Studenten). Andererseits kann man auch einen Farbkurs bei Frau A. Müller machen.
Den geisteswissenschaftlichen Kurs kann man auch im weiten Bereich unserer Hochschule oder im Berliner Umfeld besuchen.
Listen halte ich wie gesagt für den falschen Weg, Selbständigkeit, Engagement und Kommunikation sind der bessere Weg und wenn das Angbeot nicht ausreichend ist, sollten wir uns darum kümmern es zu verbessern.
Mir den Kurs und den anderen die blutigen Nasen

geprellte Rippen?
Gequetschte Augenhöhlen?
blutige Finger durchbohrt vom Kuli des Hintermannes?
Kurs-Einschreibungs-Kämpfe nicht Heil überstanden?
Wir verschaffen Ihnen nun Erleichterung!
Unser Produkt - Der Stempler - erleichtert das Studi-Leben und bringt verletzungsfreie Vorteile!
Während vorn die Masse sich zerfleischt, garantiert unser Produkt - der Stempler - sicherers Eintragen in den Kurs Ihrer Wahl. Durch unseren patentierten Stiel von 1,70 Meter Länge sind Sie klar aus der Schusslinie!
Gestempelte Unterschriften sind von höchster Stelle akzeptiert!!!
Die Auflage ist begrenzt und Kurzentschlosse können auch noch den early-bird-Rabbat absahnen!!!
Also zögern Sie nicht und bestellen Sie sofort!!!!
p.s.: die Aulage fürs Sommersemester gibt es wahlweise auch in neongrün!! jippeh!!
nochmal zum Thema überfüllte Kurse
Was mich zusätzlich irritiert ist die Tatsache, dass in den übefüllten Kursen des Hauptstudiums Studenten aus dem Grundstudium sitzen. Muss man dafür auch noch eine Regelung erfinden, oder kann der Student im Grundstudium nicht verstehen, dass er einem Studenten aus dem Hauptstudium den Platz streitig macht. Wie gesagt gilt dies nur für teilnehmerbegrenzte Kurse.
Das Einschreiben an ausgehängten Listen halte ich ebenfalls für problematisch. Nicht nur durch fehlenden Platz im Flur wird es zu unschönen Szenen kommen. Das Einschreiben von befreundeten Komillitonen ist ebenfalls bekannt und wird schnell zu überfüllten Listen führen, die keineswegs aussagekräftig sind. Auf jeden Fall sollte es eine Regelung mit einer Warteliste geben und höhere Semester sollten bevorzugt Eintritt in die Kurse erhalten. Dies könnte dann so aussehen, dass sich jeder Student mit seinen Fachsemestern für die Kurse seiner Wahl bewirbt. Zusätzlich wäre eine Anwesenheitspflicht in der ersten Stunde nötig. Wer dann nicht da ist fliegt aus dem Kurs. Ein anderer Student kann dann nachrücken. In der zweiten Kurswoche würde dadurch eine verbindliche Teilnehmerliste stehen, an die sich alle halten müssen.
Die Regelung im Haus fünf mit Blut zu unterschreiben halte ich für extrem unelegant und für die FH Potsdam mit den Fachbereichen Kommunikations- und Interfacedesign irgendwie nicht zeitgemäß.
Sebastian
"höhere Semester sollten bevorzugt Eintritt in die Kurse erhalten"
hierfür eine Regelung zu finden halte ich für wirklich wichtig. Bisher war es mir relativ egal, ob ich einen Kurs dieses Semester besuche oder das Semester darauf, doch jetzt gegen ende des Studiums wird das ja schon zur Existenzgrundlage.
Erst einmal Danke für die Informationen,
Eine verbindliche Listenregelung für die Kurse, die Teilnehmerzahlbeschränkt sind, in Art einer Liste ist zwar notwendig, aber ich meine, dass Interessenskonflikte aufkommen, wenn man sich gerne auf 2 dieser Listen verewigen möchte und sich besagte "Trauben" bilden.
Ein konstruktiver Gegenvorschlag:
Die Verlegung der SEMESTERKURSVORSTELLUNG in einen großen Hörsaal.
Dann kann der/die Prof. nach seiner/ihrer Vorstellung fragen, wer auf die Liste will und bei übermäßigem Interesse kann dann "gemeinsam" und nicht per Doktrin eine Regelung gefunden werden. (Ältere Semester vor, Frauen und Kinder – was auch immer)
Auch wäre dann ein Vormittag mit stickiger Luft in einem viel zu kleinen Raum, an denen Studenten mit Klaustrophobie nicht teilnehmen wollen, damit vom Tisch.
Wenn es dann immernoch zu einer notwendigen "Hängung" der Kurse kommt, die beschränkt sind, heißt es eben laufen – wie immer!
(Ob nun ins Mac-Labor oder zu Listen)
14. März 2007 um 19:53 Uhr