"The Dishwasher -- Magazin für studierende Arbeiterkinder"
Hi
Mit dieser Mail versenden wir ein Call for Paper für die zweite Ausgabe unseres neuen Magazins "The Dishwasher -- Magazin für studierende Arbeiterkinder".
Wir möchten Euch bitten, in Eurer Studierendenvertretung Vollversammlungen von studierenden "Arbeiterkindern" abzuhalten. An der Uni Münster wurde 2003 während einer Vollversammlung von studierenden "Arbeiterkindern" die Einrichtung eines autonomen Referates beschlossen, welches einmal jährlich während einer Vollversammlung neue Referentinnen aus ihrer Herkunftsgruppe wählt. Seither hat das Referat, welches in Deutschland einmalig ist, verschiedene Tagungen initiiert und durchgeführt und selbstredend auch eine große Zahl an Veranstaltungen mit Bildungsforscherinnen. Wir stehen im Austausch mit Studierendenberaterinnen vor Ort, haben auch während der Gibet-Tagung der Beratinnen Vorträge gehalten und über die Problematik der Bildungsbenachteiligung diskutiert. Ebenfalls vor Ort stehen wir in engem Kontakt mit der lokalen Gruppe von Arbeiterkind.de, deren Arbeit wir schätzen und unterstützen, deren bewusst unpolitisches Auftreten wir aber ablehnen.
Wie wichtig eine eigenständige politische Vertretung von studierenden Arbeiterkindern ist, zeigt nicht zuletzt das Forschungsprojekt "Diskriminierung an Hochschulen" der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. In dieser Studie durch die Prognos-Forschungsgruppe wird "soziale Herkunft" als eigenständiger Diskriminierungsgrund nicht berücksichtigt. Der Grund: Im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz kommt "Soziale Herkunft" nicht als Diskriminierungsgrund vor. Unsere Recherchen zur Entstehung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes führte uns über Wien nach Amsterdam, wo wir erfuhren, dass nur deshalb "Soziale Herkunft" aus dem Katalog der anerkannten Diskriminierungsformen herausflog, weil die von dieser Diskriminierung potentiell Betroffenen nicht organisiert gewesen sind. Bisher konnten wir erreichen, dass die Frankfurter Rundschau unsere Kritik aufgenommen hat: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2224714_Diskriminierung-Arbeiterkind-muss-draussen-bleiben.html
Zum Dishwasher: Seit Januar geben wir "The Dishwasher -- Magazin für studierende Arbeiterkinder" heraus. Schwerpunkt der Januar-Ausgabe war das Thema Eltern.
Fürs nächste Semester ist auch der nächste Dishwasher geplant! Themenschwerpunkt ist diesmal "Race, Class, Gender ...". Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede zeigen sich bei Diskriminierungen auf Grund von Geschlecht, Ethnie und Klasse bzw. deren Anerkennung in der Gesellschaft? Sind "Postive Maßnahmen" / "Affirmative Action" geeignet den Privilegierungen bestimmter Gruppen entgegenzuwirken? Wie verhalten sich die Diskriminierungsformen zueinander? Vernachlässigen "Diversity Management"-Projekte klassenspezfische Probleme? Sind Identitätspolitiken sinnvoll oder führen sie zu problematischen Substanzialisierungen und Essentialisierungen? Macht es Sinn vom "Wir" zu sprechen? Bedarf es einer Solidarität der diskriminierten Gruppen untereinander oder beschneidet das deren Autonomie?
Einsendeschluss ist der 01.05.2010. Bitte sendet uns Texte (ca. 10.000 -- 20.000 Zeichen) zum Themenbereich Diskriminierungsformen und deren Überschneidungen: asta.fikus@uni-muenster.de
Darüberhinaus sind wir auch ständig an Beiträgen zum Thema der Bildungsbenachteiligung von Arbeiterkindern interessiert und können diese in unserem Blog http://dishwasher.blogsport.de veröffentlichen.
Wir beabsichtigen, den Dishwasher in absehbare Zeit auf breiteren Füßen zu stellen, d.h. eine bundesweite Redaktion zu schaffen. Falls ihr über das Projekt auf dem Laufenden gehalten werden möchtet, lasst Euch doch bitte in den Newsletter aufnehmen (Mail an asta.fikus@uni-muenster.de). Weitere Informationen zu unserem Referat: http://astamuenster.wordpress.com/asta-team/referat-fur-finanziell-und-kulturell-benachteiligte-studierende/
Bitte macht doch diese Mail in Eurem Rahmen bekannter z.B. durch die Weiterleitung an die Studierendenvertretungen / -initiativen in den Fachbereichen, etc.
Bei Anfragen könnt Ihr uns gerne kontaktieren.
Liebe Grüße
Tobias Fabinger, Andreas Kemper, Reiner Steimel
Wettbewerb: Energie für Ideen.

Hier ein weiterer Wettbewerb, bei dem eine durchaus beachtliche Umsetzungsfinanzierung winkt.
Hier die Aufgabe (mehr im Ordner unten oder auf www.energie-fuer-ideen.info):
Aufgabe
Entwickeln Sie kreative und ungewöhnliche Projekte, die einer breiten Öffentlichkeit und besonders Kindern und Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten und Aspekte der Energieforschung verständlich, überraschend und „energiegeladen“ näherbringen.
Gefragt sind Formate, die für Wissenschaft – und hier natürlich vor allem die Energieforschung – begeistern. Ob naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, die Analyse sozial- und geisteswissenschaftlicher Aspekte oder die Entwicklung neuer Technologien, Wirtschaftsmodelle und Lebensformen. Machen Sie im Wissenschaftsjahr Energie die Bedeutung und die Vielfalt der Energieforschung in Deutschland öffentlich!
Die Projektideen sollen:
die Bedeutung und die Leistungen von Wissenschaft und Energieforschung – für die Gesellschaft und für den Einzelnen vermitteln,
insbesondere Kinder und Jugendliche für die Wissenschaften begeistern,
ein breites Spektrum unterschiedlicher Methoden und Darstellungen nutzen,
interdisziplinär ausgerichtet sein,
gemeinsam mit Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Bildung vor Ort realisiert werden.
Achtung: Bereits laufende Projekte und Vorhaben die bereits gefördert werden, können nicht als Wettbewerbsbeitrag eingereicht werden.
Die prämierten Ideen müssen im Jahr 2010 realisiert werden.
Photovoltaik-Pavillion für unseren Campus
Photovoltaik-2010-01-28.pdfEs hat sich sicherlich schon rumgesprochen, da wir uns aber nicht einig waren, ob es denn jetzt angekündigt wurde oder nicht hier nocheinmal die Info für alle:
Im Zuge eines Realisierungswettbewerbs sind Gestalter, Architekten und Bauingenieure dazu aufgerufen sich in Teams an der Gestaltung eines Photovoltaik-Pavillions auf unserem Campus zu beteiligen. Den Anforderungen gemäß ist eine interdistiplinäre Arbeitsweise angebracht und meines wissens sind für dieses Projekt Jörg Hundertpfund und Hermann Weizenegger in unserem Fachbereich zuständig.
Der Wettbewerb zielt auf eine Realisierung des Entwurfs auf unserem Campus hin und es ist ein Preisgeld ausgeschrieben. Mehr Infos findet Ihr im PDF und auf Anfrage bei den oben genannten.
Grüße aus dem AStA.
Es gibt GELD von der S-Bahn zurück. Wie das geht ließt du hier.

Entschuldigungsaktion der S-Bahn Berlin GmbH
Das Warten auf die 22,50 € hat ein Ende! Nach einigen Verhandlungen mit der Bahn ist es jetzt soweit und wir haben eine Lösung gefunden, wie Ihr an Euer Geld kommt. Zur Erinnerung: Die Bahn erbringt mit dieser Zahlung einen Ausgleich, für die Ausfälle im S-Bahn-Verkehr im letzten Herbst und erstattet jedem, der zum Stichtag 1. Dezember 2009 ein Semesterticket besaß, 1/6 seines Semesterticketbeitrages.
Wie bekomme ich meine Ausgleichszahlung?
Der AStA der FH-Potsdam stellt jedem Berechtigten einen Verrechnungsscheck über die 22,50€ aus, den man dann in seiner Bank einlösen kann.
Wer ist denn Auszahlungsberechtigt?
Jeder der am 01. Dezember 2009 ein Semesterticket hatte.
Wann kann ich meinen Verrechnungsscheck abholen?
Die erste Vergabe wird am 4.2., 5.2., 8.2. und 9.2. in der Zeit von 10 bis 16 Uhr stattfinden. Anfang des Sommersemesters 2010 wird es eine zweite Ausgabe geben.
Wo hole ich den Scheck ab?
Im AStA-Büro. Campus Pappelallee, Haus 4, zweiter Stock, Raum 2.29
Was muss ich mitbringen?
Semesterticket und einen Identitätsnachweis (Personalausweis, Führerschein oder Reisepass). Falls ihr für andere Personen den Verrechnungsscheck abholen wollt, braucht ihr: Eine Kopie des Semestertickets, eine Kopie des Personalausweises und eine Vollmacht der berechtigten Person.
Kleiner Hinweis.
Um 13 Uhr haben die meisten Mittagspause und eventuelle Schlangen sind da am längsten, also lieber mal zwischendurch, wenn es geht. Und natürlich: Weitersagen!
Es Grüßt Euer AStA FHP
Fernsehberichterstattung in der DDR
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende,
hiermit möchte ich Sie im Namen des 7. Semesters (Studiengang Archiv) des FB Informationswissenschaften ganz herzlich zur Präsentation der DVD "Fernsehberichterstattung in der DDR im Zeitschnitt" am Donnerstag, den 4. Februar, 12.00 – 14.00 Uhr im HS II (Friedrich-Ebert-Str. 4) einladen.
Die DVD wurde von den Studierenden in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Potsdam-Babelsberg erstellt. Ausgangspunkt war die Überlegung, repräsentative Berichte des DDR-Fernsehens auszuwählen und als Beispiele für die Auswertung von audiovisuellen Quellen im Rahmen der historisch-politischen Bildung zu erläutern. Als Grundlage für die Recherchen dienten die vom Deutschen Rundfunkarchiv digitalisierten Beiträge und weiteres Zusatzmaterial der Informationsmedien "Der Schwarze Kanal", eine politische Magazin-Sendung, die "Aktuelle Kamera", die Nachrichtensendung des DDR-Fernsehens, und das (innen-)politische Magazin "Prisma - Probleme, Prozesse (Projekte), Personen". Aus diesen Beständen wurden im Zeitschnitt der 1960er Jahre bis 1990/91 zu den vier Themenbereichen Freizeit, Wirtschaft, Katastrophen und Beziehungen der DDR zur BRD Einzelbeiträge ausgewählt und didaktisch für die Historische Bildungsarbeit in Archiven aufbereitet.
Im Rahmen der Präsentation werden die Studierenden den Leitfaden und das Konzept der DVD sowie repräsentative Filmbeispiele vorstellen. Anschließend besteht Gelegenheit zur Diskussion. Zum Abschluss lädt der Dekan des Fachbereichs, Herr Prof. Dr. H.-Christoph Hobohm, zu einem Sektumtrunk ein.
Über Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Susanne Freund
- Studiengang Archiv / FB 5 -