INTERFLEX PROJEKT: Stadt & Interaktion

Interfacedesign
2.131 Design of Physical and Virtual Interfaces
Wintersemester 2010/2011

In einer gemeinsamen Lehrveranstaltung von Professoren der Fachbereiche „Interface Design“ und „Architektur“ werden die Potentiale von „Stadt und Interaktion“ exploriert.

Mitgliederlisten und eventuell vorhandene Materialien sind nur für eingeloggte Nutzer zugänglich..

Hausaufgabe: Pinnwand

An Ampeln und Straßenlaternen hat sich mittlerweile eine Art Kiez-Pinnwand entwickelt. Mit Kleinanzeigen, Werbung, Gesuche und Angebote unterschiedlichster Art.

11. Oktober 2010 um 17:23Uhr
CS

Diese Art der Pinnwand finde ich super interessant. Man kann hier soviel ablesen. Welche Anzeigen haben andere interessiert, wo wurde was abgerissen, wo nicht. Die Zeit wird sichtbar und anfassbar: alte Sachen kleben ganz unten. Wo sind die Wege besonders belebt, wo die Pinnwände also besonders dick angewachsen? Desweiteren frage ich mich: gibts es eine Art Administrator wie bei einer Website? Kümmert sich jemand darum, dass alte Zettel entfernt werden oder wird immer nur weiter draufgeklebt? Denkt man selbst daran, seine Zettel, wenn sie nicht mehr aktuell sind zu entfernen? Weiß man überhaupt noch, wo man was angebracht hat? Wie ist die Erfolgsquote, also wieviele reißen die Telefonnummer ab und rufen wirklich an?

13. Oktober 2010 um 18:16 Uhr

SR

ich würde diese pinnwände sogar als 'sympathisch' bezeichnen, weil sie zufällig entstehen und genutzt werden. der aspekt des zufalls ist ein wichtiger im öffentlichen raum, jedenfalls wird er in der wissenschaftlichen diskusssion als ein wichtiger aspekt im zusammenhang mit der zufälligen begegnung genannt.

14. Oktober 2010 um 09:51 Uhr

KK

Dazu fiel mir das Projekt „Next Neighbourhood“ des Design Research Labs ein.
Korb

Hier der Blog der dabei entstanden ist http://next-neighbourhood.net/

17. Oktober 2010 um 23:38 Uhr

AW

Hausaufgabe: Einkaufszentren

Einkaufszentren werden nicht nur genutzt um gezielt einzukaufen. Manche Leute verabreden sich dort, sitzen rum, gehen essen, trinken Kaffee oder schlagen einfach Zeit tot.

11. Oktober 2010 um 17:22Uhr
CS

Ein etwas anderer Gesichtspunkt, aber auch zum Thema "Einkaufszentrum":

Das ZDF zeigte in der Reihe "ZDF Reportage" einen Beitrag über das Sterben von kleinen Geschäften in deutschen Innenstädten am Beispiel von Darmstadt. Die Parkgebühren für Autos sind hier so teuer, dass die Kunden wegbleiben. Viel attraktiver sind da die Einkaufszentren (Loop 5 bei Darmstadt) auf der Grünen Wiese einen halben Kilometer vor der Stadt, wo man kostenlos parken kann und alle Geschäfte unter einem Dach findet.

Relevanter Auszug aus der Reportage

Kompletter Beitrag

13. Oktober 2010 um 17:43 Uhr

SR

Hausaufgabe: öffentliche Verkehrsmittel

In öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen sich täglich tausende Menschen. Viele lesen, hören Musik, unterhalten sich oder langweilen sich einfach.

11. Oktober 2010 um 17:20Uhr
CS

… oder blicken ins Berliner Fenster (berliner-fenster.de). U-Bahnhöfe und andere öffentliche Plätze werden auch gerne mit einbezogen für

Performances wie „Manchmal glaube ich, dich zu sehen“, http://www.tagesspiegel.de/berlin/vorsicht-an-der-bahnsteigkante/1938124.html ,

interaktive Installationen wie ACCESS Interactive Installation http://www.youtube.com/watch?v=5AwmftfnJ14

oder Flashmobs http://www.youtube.com/watch?v=je1KOcBYGjM.

14. Oktober 2010 um 00:42 Uhr

SN

alte schächte laden seid jeher zu künstlerischen projekten ein.

so jetzt neu auf der U10 Strecke
http://www.u10-berlin.de/

der U-bahnhof berlin alexanderplatz war bis vor ein paar jahren auch ort für kunst im öffentlichen raum bis die bvg alles an potentiellen werbeflächen an die wall AG verkauft hat.

das ist auch eine generelle frage:
was wird im öffentlichen raum transportiert: nur werbung, oder was geht noch??

14. Oktober 2010 um 16:19 Uhr

KK

Führen und Verführen

es gibt gewisse Regelwerke, die für das Leben in der Stadt wichtig scheinen

wann und wie kann es sinn machen diese regeln zu überschreiten?

11. Oktober 2010 um 17:16Uhr
HH

Hausaufgabe: Automaten

Mehr und mehr an öffentlichen Plätzen findet man Automaten unterschiedlichster Funktion.

11. Oktober 2010 um 17:14Uhr
CS