Wahlen in Burundi - Demokratie aus dem Transistorradio
http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/demokratie-aus-dem-transistorradio/
Vor den Wahlen heute schüren Burundis Parteien Kriegsangst. Daher bringen 15 Radiosender ein gemeinsames Programm: Frieden.
„Nature Geoscience“: Wärmerekord im Tanganyikasee
Eine aktuelle Studie belegt die Erwärmung des Tanganjikasees und prognostiziert einen anhaltenden Verlust der Produktivität und damit weitere Probleme für die Versorgung der Bevölkerung mit Proteinen:
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-11671-2010-05-18.html
Grüsse aus Indien
Hallo liebe Studis,
wir wollten uns nochmal bei Euch melden (wenn auch mit etwas Abstand vom Burundi-Seminar). Wir sind gerade in Indien und versuchen uns an die Hitze zu gewöhnen.
Leider habe wir es bisher noch nicht geschafft, eine kleine Dokumentation zu erstellen, aber wir arbeiten dran....versprochen. Vielleicht hat ja jemand von Euch Lust uns dabei zu helfen. Wir kommen im September wieder und überlegen, wenn Interesse von Euch da ist, vielleicht einen "Folgeseminar" ins Leben zu rufen. Man könnte ja auch mal über ein "indisches" Thema nachdenken. Vielleicht habt Ihr ja die Ankündigung des Interflex-Projektes gesehen und habt Lust, da was zu machen. Wenn Ihr dabei Hilfe braucht oder Ideen oder sonstige Unterstützung, dann würden wir Euch gerne von hier aus helfen.
Ihr habt alle so gute Projekte gehabt und ausgearbeitet, dass es schade wäre, es einfach so zu beenden. Vielleicht habt Ihr ja eine Idee!
Ansonsten wollten wir Euch fragen, ob Ihr irgendwelche Schwierigkeiten habt, die Scheine zu bekommen oder eine Anerkennung die Ihr braucht. Lasst uns Eure Schwierigkeiten wissen. Vielleicht können wir von hier aus was machen.
Erzählt mal wie es Euch bisher ergangen ist....
Viele Grüsse,
Benedikt und Claudia
Projektideen fürs WS 2010/11 gesucht
Aus dem Projekt "Interflex" resultiert ein erster hochschulinterner Aufruf, interdisziplinäre Projekte oder kooperative Lehrangebote für das Wintersemester 2010/2011 einzureichen.
Ausdrücklich erwünscht sind dabei Vorschläge, die auf Initiative von Studierenden (Fachbereich- oder studiengangsübergreifend) formuliert werden. Dabei sollten mindestens zwei Lehrende den jeweiligen Projektvorschlag unterstützen und das Projekt bei positiver Begutachtung begleiten.
Bewerbungen müssen bis zum 31. Mai 2010 im Rektorat sein. Die vollständige Ausschreibung ist unter Dateien zu finden.
Deutsche Kolonialgeschichte
Für historisch Interessierte gibt es einen Artikel in SpiegelOnline zur deutschen Kolonialgeschichte am Tanganjikasee:
"Das Kanonenboot, das über die Berge kam"
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/7501/ritt_auf_dem_kanonenboot.html
Bilder der Abschlusspräsentation
Herzlichen Dank nochmal an alle, die sich am Semesterprojekt beteiligt und ihre Projektideen während der Abschlußpräsentation vorgestellt haben. Angela Müller hat während der Veranstaltung fotografiert. Einige der Bilder sind im Netz anzusehen:
http://www.fh-potsdam.de/4506.html
Frau Barancira war sehr beeindruckt und hat mir zugesagt, über die Präsentation an die Université du Burundi zu berichten. Allen, die ihre Idee weiterverfolgen wollen, stehe ich für Fragen oder Unterstützung (soweit mir möglich) gerne zur Verfügung.
Requisiten
Hallo,
könnte mir jemand für morgen eine Taucherbrille bzw. Schwimmbrille mitbringen. Ich bräuchte diese nur für die Ausstellung für Deko-Zwecke. Die Brille könnte also danach gleich wieder mitgenommen werden!
Im voraus schon einmal Danke!
alf
Traurige Nachricht aus Burundi
Folgenede Nachricht erreichte uns von den Burundikids. Bestätigt wurde der Unfall auch von Philipp Ziser vor Ort:
"Verena Stamm – medizinischer Notfall der Leiterin
Am vergangenen Mittwoch hatte die Leiterin vor Ort, Verena, einen Unfall in der Provinz Muyinga (Nordosten Burundis). Sie war zu Fuß auf Projektbesuch in einem Flüchtlingslager, als auf dem abschüssigen Terrain ein Fahrradfahrer frontal auf sie traf. Verena fiel auf den Kopf und wurde bewusstlos.
Ein Helikopter des Militärs brachte sie auf schnellstem Weg ins Militärhospital in die Hauptstadt Bujumbura, denn die Ärzte in Muyinga waren die Hände gebunden. Aufgrund mangelnder Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten – Verena war zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein, konnte sich bewegen und reagierte auf Ansprache, konnte jedoch nicht sprechen – musste sie schließlich durch die „Flying doctors“, eine Notfallhilfsorganisation in Kenia, in die dortige Hauptstadt Nairobi evakuiert werden. Unsere Ärztin der Medizinstation („Ecole Polyvalente Carolus Magnus“) begleitete sie bis nach Nairobi.
Für weitere Untersuchungen wurde Verena auf die Intensivstation verlegt und in ein künstliches Koma versetzt. Mittlerweile zeigen sich die Ärzte optimistisch, in diesen Stunden wird Verena aus dem Koma aufgeweckt. Dennoch wird sie die kommenden drei Wochen noch zur Beobachtung in Nairobi bleiben müssen. Auch rechnen die Ärzte damit, dass Verena für mindestens zwei Monate nicht ihrer Arbeit nachgehen kann.
Zwischenzeitlich zeigt sich das Team der Fondation Stamm im Schulterschluss verantwortungsbewusst und die Projekte können derzeit ohne größere Probleme weiterlaufen, wie Mitarbeiter Philipp von vor Ort berichtet. Verena konnte die schnelle Hilfe zugute kommen aufgrund der guten Vernetzung der Organisationen. Wir möchten uns für die Anteilnahme und Unterstützung aller ganz herzlich bedanken. Bitte unterstützen Sie uns und Verena Stamm in dieser schwierigen Situation – denn gemeinsam können wir auch diese Ausnahmesituation bewältigen. Vielen Dank!
Das burundikids-Team"
Quelle: http://www.burundikids.org/
Wir wünschen Frau Stamm auch hier aus alles Gute und hoffen bald positive Nachrichten von Ihr zu bekommen.
Viele Grüsse,
Benedikt und Claudia
Es gibt sehr positive Neuigkeiten zu Verena Stamm. Auf der website von Burundikids ist am 17.02.10 veröffentlicht worden:
Verena hat sich im Krankenhaus in Nairobi gut vom Unfall erholen können. Die vergangenen Tage war sie bereits in einem normalen Krankenzimmer, nicht mehr auf der Intensivstation.
Heute Morgen kam Verena, begleitet von ihrem Ehemann, zurück nach Burundi. Sie kann gehen, wieder sprechen – und auch lächeln. Voller Tatendrang sprach sie auch gleich von den Projekten und der Fondation Stamm. Doch soll und wird sie sich die kommende Zeit noch ausruhen, um die Wunden vollständig ausheilen zu können.
Das Team vor Ort, alle Partner und natürlich die burundikids sind allesamt froh, Verena wieder gesund und wohl behalten zurück in Burundi zu wissen. Zur Begrüßung kamen sogar die Frauen und Mädchen aus dem Mütterheim zu Verenas Haus, um sie kurz willkommen zu heißen.
Wir danken allen für die Anteilnahme und die Unterstützung in dieser Ausnahmesituation. Und wünschen Verena weiterhin beste Genesung!
Das burundikids-Team
vielleicht hab ichs ja überlesen..aber schon irgendwie schade das claudia und benedikt in dem artikel nicht erwähnt wurden
23. Februar 2010 um 21:47 Uhr