Burundi

Sonstiges
1.312 Interdisziplinäres Zusatzfach
Wintersemester 2009/2010

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Wasserarmut (EcoSan-Vortrag vom 10.12.09)

Hier ein Nachtrag für diejenigen des BURUNDI-Kurses, die sich am 10.12.09 (EcoSan) durch Begrifflichkeiten/Definitionen verunsichert fühlten:
Das folgende Zitat erklärt "Wasserknappheit/Wasserarmut", so wie es von mir im Vortrag verwendet worden ist.
Zu finden ist dies unter:
STUDIENGESELLSCHAFT FÜR FRIEDENSFORSCHUNG E.V. MÜNCHEN Nr. 56
Die unabhängige Studiengesellschaft für Friedensforschung möchte durch Kurzinformationen interessierte Menschen anregen, sich mit der aktuellen Friedens- und Sicherheitspolitik, auch im Hinblick auf Fragen der Ökologie und der Dritten Welt, kritisch auseinanderzusetzen.

"Wasserknappheit

Indikatoren der Wasserverknappung stellen einen Zusammenhang zwischen Wasserversorgung und Bevölkerungszahl eines Landes her, um damit die Versorgungssituation in angemessener Weise beschreiben zu können. Der bekannteste Wasserknappheits-Index geht auf die international anerkannte schwedische Hydrologin
Malin Falkenmark zurück, die von einer für eine angemessene Lebensqualität notwendigen Pro-Kopf-Mindestmenge an Wasser ausgeht. Zur Sicherung der Trinkwasserversorgung und der hygienischen Grundbedürfnisse im Haushalt werden 100 Liter pro Kopf und Tag angesetzt, was 36,5 m3 pro Jahr entspricht. Erfahrungen haben gezeigt, dass pro Einwohner etwa das 5- bis 20-fache davon für Landwirtschaft, Industrie und
Energieerzeugung benötigt wird. Ein großer Teil der erneuerbaren Vorräte muss zudem als Reserve zur
Erhaltung des natürlichen Ökosystems eingerechnet werden. Aufgrund dieser Abschätzungen wurden von ihr folgende Grenzwerte zur Kennzeichnung von Mangelsituationen ermittelt. Länder, die für jeden Bewohner jährlich 10.000 m3 Wasser oder mehr besitzen, haben keinerlei Wasserprobleme. Länder mit 1.700-10.000 m3 gelten als ausreichend versorgt, haben allenfalls begrenzte oder lokale Wasserprobleme; zwischen 1.000
und 1.700 m3 spricht man von Wasserarmut („water stress“), d. h. Wassermangel ist chronisch und weit verbreitet und zudem ist ein Wassermanagement zur Vermeidung regionaler und saisonaler Knappheit erforderlich.
Unter 1.000 m3 tritt Wasserknappheit („water scarcity“) ein, d. h. Wassermangel ist chronisch; davon sind heute rund 700 Millionen Menschen in 43 Ländern der Erde betroffen. Länder gelten als "wasserarm", wenn das jährlich sich erneuernde Wasserangebot unter 1.000 m3 pro Kopf liegt; chronischer Wassermangel beginnt bei Unterschreiten eines jährlichen Pro-Kopf-Angebotes von 1.000 m3, ein jährliches Pro-Kopf-
Wasserangebot von weniger als 500 m3 wird als absolute Wasserknappheit bezeichnet. Das sind grobe Anhaltspunkte
und keine exakten Grenzwerte. Die 1.000 m3-Grenze wurde auch von der Weltbank und anderen Analytikern als ein allgemeiner Indikator des Wassermangels anerkannt. Für das Jahr 2025 rechnet man bereits mit 39 bis 46 wasserarmen Ländern mit rund 3 Milliarden Menschen."

18. Dezember 2009 um 12:08 Uhr
AS

17_12_2009

Liebe Studenten,

anbei die Ankündigung für den kommenden Donnerstag. Wir treffen uns wie immer im kleinen Hörsaal (HG 067) zur gewohnten Zeit. Dies wird die letzte Vorlesung in diesem Jahr, und wir freuen uns einen weiteren sehr interessanten Gast begrüßen zu dürfen. Marko Faber von den Ingenieuren ohne Grenzen wird uns eine Vortrag über die Projekte aus Tansania (Wasserzisternen und Biogasanlagen) halten, und aufzeigen wie die Ingenieure ohne Grenzen Ihre Projekte vor Ort planen und umsetzen, damit diese langfristig Bestand haben und sich selbst tragen können. Sein Vortrag wird den Titel „Nachhaltige Zusammenarbeit statt kurzfristiger Hilfe“ haben. Das verspricht sehr interessant zu werden, und Marko, selber noch Student der TU und gerade frisch aus Tansania zurückgekehrt, wird bestimmt sehr viel zu berichten haben.

Webseite Ingenieure ohne Grenzen:
http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/

Berliner Regionalgruppe:
http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/index.php/Regionalgruppen-Arbeitskreise/Berlin

Also, wie immer, eine ruhige Woche bis dahin,

Benedikt und Claudia

15. Dezember 2009 um 14:28 Uhr
BB

Eure Projekte 10_12_2009

Liebe Studenten,

hoffentlich haben Euch der Glühwein und die Kekse nicht zu sehr zugesetzt, und Ihr konntet Euch am Wochenende gut erholen. Zuerst möchten wir uns bei Euch für Euer zahlreiches Erscheinen, Euer Interesse und Eure Ideen bedanken. Wieder einmal hat uns Eure Motivation sehr beeindruckt und wir hoffen, dass es Euch auch so viel Spaß macht wie uns.

Wie versprochen sende ich Euch eine Zusammenfassung (d.h. ich habe Eure Beschreibungen abgetippt) aller Projekte in Word-Format, falls Ihr noch was verändern oder hinzufügen wollt. Diese habe ich unten in der Dateienliste abgelegt unter "Eure Prjoekte" abgelegt
Dann habt Ihr auch einen Überblick über die Projekte und vielleicht seht Ihr ja Schnittstellen mit Euren eigenen Ideen.

Wenn Ihr eine andere Idee habt, oder Euch was eingefallen ist, bzw. Ihr bisher nicht wusstet was genau Ihr machen wolltet, jetzt aber den grandiosen Einfall habt, dann schickt uns einfach eine Beschreibung und wir fügen Sie den anderen bei. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen, die letzte Woche nicht da waren, aber noch weiterhin mitmachen wollen.

Also nochmals vielen Dank von unserer Seite und wir sehen uns am Donnerstag. Wenn Ihr noch Fragen habt oder Informationen braucht, sagt uns einfach Bescheid.

Viele Grüsse,

Benedikt und Claudia

14. Dezember 2009 um 22:10 Uhr
BB

Communication Platform Meeting

we want to inform you that we meet up on thursday 10. december at 3 o'clock in the cafeteria. to discuss the project about a communication platform for students in burundi and the fh potsdam. it's open for everybody how is interessed to work on this project. we opened a new workspace for it; "burundi communicationsplatform".

best
communicationplatformgroup

9. Dezember 2009 um 00:25 Uhr
LM

The platform workspace: Burundi Communucationsplatform

I have opened it to accept new members!

10. Dezember 2009 um 12:06 Uhr

DK

great thanks...

10. Dezember 2009 um 12:15 Uhr

LM

10_12_2009

Liebe Studenten,

Auch heute möchte ich Euch herzlich zu unserer nächsten Veranstaltung einladen. Und diesmal wird das Seminar ein wenig anders laufen, als Ihr es bisher gewohnt wart. Aber wie immer bei solchen Ankündigungen braucht Ihr jetzt keine Panik, bzw. Angst zu bekommen, im Gegenteil, es soll ein schöner vorweihnachtlicher „Fastabschluss“ unseres Seminars in diesem Jahr werden.

Neu wird unter anderem der Raum sein in dem wir uns treffen. !!Achtung Achtung!! Wir treffen uns diesmal in Raum 2.113 im Haus der Architekten. Das ist der Raum gegenüber dem Raum, in dem wir ganz am Anfang unsere Einführungsveranstaltung hatten.
Neu ist auch, dass wir zwar Referenten haben, die aber nur ca. 1 Stunde vortragen werden, um Euch den Rest zu überlassen.
D.h. Herr Prof. Dipl.-Ing. Obermeyer und Dipl.-Ing Axel Schäfer werden uns einiges über Ecological Sanitation (ECOSAN), Wasser- und Nährstoffkreisläufe in Zusammenhang der Situation in Entwicklungsländern berichten und danach seid Ihr dran.

Durch Bestechung mit Glühwein und hoffentlich auch Kekse möchten wir Euch dazu „auffordern“, über Eure Projekte und Ideen zu berichten. Wir möchten also unter dem Vorwand einer gemütlichen Nikolausfeier in großer Runde, zusammen mit Euch darüber diskutieren, wie weit Ihr seid, ob Ihr Hilfe braucht, wie Ihr Euch vernetzen könnt (obwohl Ihr das schon ziemlich gut macht). Aber natürlich soll dies auch eine Möglichkeit bieten, denjenigen, die noch gar nicht wissen was Sie machen sollen, Projekte vorzustellen und Ideen zu geben. Also bereitet Euch darauf vor, wirklich nur ganz kurz Eurer Projekt vorzustellen, den Rest können wir dann in gemeinsamer Diskussion besprechen. Ziel ist es, dass Ihr alle einen Eindruck bekommt was Eure Kommilitonen machen und wir (Claudia und Benedikt) einen Überblick über die Projekte und Gruppen kriegen, damit wir Euch besser helfen können.

Deswegen bitten wir Euch auch alle zu kommen, die gerne an dem Seminar weiterhin teilnehmen möchten, bzw. uns kurz darüber zu informieren, falls Ihr wirklich nicht könnt (vielleicht auch mit dem Hinweis ob Ihr eine Idee habt oder schon in einer Gruppe arbeitet, usw…). Dann können wir auch besser einschätzen wie viel Glühwein wir besorgen müssen. Also seid uns nicht böse, wenn wir ein wenig Druck machen, aber wir brauchen einen kleinen Zwischenstand um alles Weitere zu planen und Euch die Arbeit zu erleichtern.

Und vergesst auch bitte nicht, dass am 17.12 noch eine Vorlesung ist. Und diesen Termin möchte ich Euch noch mal ans Herz legen, denn wir bekommen Besuch von den Ingenieuren ohne Grenzen, die frisch aus Tansania zurückgekommen, über Ihre Biogasprojekte erzählen werden.

Also in diesem Sinne eine ruhige Woche und viele Grüsse,

Benedikt und Claudia

8. Dezember 2009 um 16:39 Uhr
BB