Bilder der Abschlusspräsentation
Herzlichen Dank nochmal an alle, die sich am Semesterprojekt beteiligt und ihre Projektideen während der Abschlußpräsentation vorgestellt haben. Angela Müller hat während der Veranstaltung fotografiert. Einige der Bilder sind im Netz anzusehen: http://www.fh-potsdam.de/4506.html
Frau Barancira war sehr beeindruckt und hat mir zugesagt, über die Präsentation an die Université du Burundi zu berichten. Allen, die ihre Idee weiterverfolgen wollen, stehe ich für Fragen oder Unterstützung (soweit mir möglich) gerne zur Verfügung.
Requisiten
Hallo, könnte mir jemand für morgen eine Taucherbrille bzw. Schwimmbrille mitbringen. Ich bräuchte diese nur für die Ausstellung für Deko-Zwecke. Die Brille könnte also danach gleich wieder mitgenommen werden! Im voraus schon einmal Danke! alf
Traurige Nachricht aus Burundi
Folgenede Nachricht erreichte uns von den Burundikids. Bestätigt wurde der Unfall auch von Philipp Ziser vor Ort:
"Verena Stamm – medizinischer Notfall der Leiterin
Am vergangenen Mittwoch hatte die Leiterin vor Ort, Verena, einen Unfall in der Provinz Muyinga (Nordosten Burundis). Sie war zu Fuß auf Projektbesuch in einem Flüchtlingslager, als auf dem abschüssigen Terrain ein Fahrradfahrer frontal auf sie traf. Verena fiel auf den Kopf und wurde bewusstlos.
Ein Helikopter des Militärs brachte sie auf schnellstem Weg ins Militärhospital in die Hauptstadt Bujumbura, denn die Ärzte in Muyinga waren die Hände gebunden. Aufgrund mangelnder Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten – Verena war zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein, konnte sich bewegen und reagierte auf Ansprache, konnte jedoch nicht sprechen – musste sie schließlich durch die „Flying doctors“, eine Notfallhilfsorganisation in Kenia, in die dortige Hauptstadt Nairobi evakuiert werden. Unsere Ärztin der Medizinstation („Ecole Polyvalente Carolus Magnus“) begleitete sie bis nach Nairobi.
Für weitere Untersuchungen wurde Verena auf die Intensivstation verlegt und in ein künstliches Koma versetzt. Mittlerweile zeigen sich die Ärzte optimistisch, in diesen Stunden wird Verena aus dem Koma aufgeweckt. Dennoch wird sie die kommenden drei Wochen noch zur Beobachtung in Nairobi bleiben müssen. Auch rechnen die Ärzte damit, dass Verena für mindestens zwei Monate nicht ihrer Arbeit nachgehen kann.
Zwischenzeitlich zeigt sich das Team der Fondation Stamm im Schulterschluss verantwortungsbewusst und die Projekte können derzeit ohne größere Probleme weiterlaufen, wie Mitarbeiter Philipp von vor Ort berichtet. Verena konnte die schnelle Hilfe zugute kommen aufgrund der guten Vernetzung der Organisationen. Wir möchten uns für die Anteilnahme und Unterstützung aller ganz herzlich bedanken. Bitte unterstützen Sie uns und Verena Stamm in dieser schwierigen Situation – denn gemeinsam können wir auch diese Ausnahmesituation bewältigen. Vielen Dank!
Das burundikids-Team"
Quelle: http://www.burundikids.org/
Wir wünschen Frau Stamm auch hier aus alles Gute und hoffen bald positive Nachrichten von Ihr zu bekommen.
Viele Grüsse,
Benedikt und Claudia
Es gibt sehr positive Neuigkeiten zu Verena Stamm. Auf der website von Burundikids ist am 17.02.10 veröffentlicht worden:
Verena hat sich im Krankenhaus in Nairobi gut vom Unfall erholen können. Die vergangenen Tage war sie bereits in einem normalen Krankenzimmer, nicht mehr auf der Intensivstation.
Heute Morgen kam Verena, begleitet von ihrem Ehemann, zurück nach Burundi. Sie kann gehen, wieder sprechen – und auch lächeln. Voller Tatendrang sprach sie auch gleich von den Projekten und der Fondation Stamm. Doch soll und wird sie sich die kommende Zeit noch ausruhen, um die Wunden vollständig ausheilen zu können.
Das Team vor Ort, alle Partner und natürlich die burundikids sind allesamt froh, Verena wieder gesund und wohl behalten zurück in Burundi zu wissen. Zur Begrüßung kamen sogar die Frauen und Mädchen aus dem Mütterheim zu Verenas Haus, um sie kurz willkommen zu heißen.
Wir danken allen für die Anteilnahme und die Unterstützung in dieser Ausnahmesituation. Und wünschen Verena weiterhin beste Genesung!
Das burundikids-Team
28-01-2010
Liebe Studenten,
Endspurt! Es ist so weit, am Donnerstag den 28.01.2010 findet die letzte Vorlesung im Rahmen des Seminars statt. Wir treffen uns um 16:00 Uhr in Haus 2, Raum 2.119. Wir möchten Euch wirklich bitten noch mal alle Eure Kräfte zu mobilisieren und am Donnerstag zu kommen. Nicht nur wegen unseren Gastes von der Kunsthochschule Weißensee, sondern auch, um mit Euch die Formalien für unsere Abschlusspräsentation und für Eure Noten abzustimmen. Aber nun das Thema des Vortrages:
"dhaka, bangladesh - Ausgerechnet Design?"
Am Beispiel eines Projekts, das Herr Prof. Ginnow - Merkert mit seinen Studenten in Bangladesh durchgeführt hat, versucht er ein Bild von der Problematik eines Entwicklungslandes zu vermitteln. Kann Design, können Designer in einem solchen Land irgendetwas ausrichten? Was sind die Gegebenheiten, die Ressourcen, die Probleme, die Chancen? Was ist "gutes Design" in einem Land wie Bangladesh? Weit davon entfernt, eine schlüssige Antwort of solche Fragen anbieten zu können, appelliert der Beitrag an die Bescheidenheit der gelegentlichen Besucher aus einem reichen, verwöhnten Land und lädt zur Diskussion darüber, wer hier eigentlich von wem etwas lernen kann. Bangladesh gilt als eines der ärmsten, bevölkerungsreichsten Länder der Welt, das außer durch Nachrichten über Korruption und Überschwemmungen auch durch seinen Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus (Grameen Bank) 2006 in die Medien gelangte.
Prof. Ginnow-Merkert wird eventuell seine Stipendiatin aus Guatemala mitbringen, Frau Ixmucané Aguilar. Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr Eure Ideen am Donnerstag im Anschluss vorstellen und gemeinsam mit den beiden besprechen. Wir freuen uns auf Euer Interesse und hoffen Ihr habt eine angenehme Woche.
Viele Grüsse,
Benedikt und Claudia

vielleicht hab ichs ja überlesen..aber schon irgendwie schade das claudia und benedikt in dem artikel nicht erwähnt wurden
23. Februar 2010 um 21:47 Uhr