Procedurale Bespielung der Medienfassade des Collegium Hungaricum

Narrative Architektur
Procedurale Bespielung der Medienfassade des Collegium Hungaricum
14 Studierende des Fachbereichs Design der FH Potsdam widmeten sich im Kurs »Narrative Architektur« der architektonischen, sozialen und technologischen Bedeutung medialer Fassaden. Das Collegium Hungaricum stellte sich dem Kurs als Experimentierplattform und Diskussionspartner zur Verfügung und bereicherte den Kurs um die Möglichkeit, das Thema anhand eines realen Untersuchungsgegenstandes zu bearbeiten.
Die konzeptionelle Entwicklung wurde von der Suche nach den Geschichten geleitet, die in einem starken Bezug zum Gebäude stehen und an solch einem Ort erzählt werden können. Dazu untersuchten die Studierenden die architektonische Struktur, den Standort und die Funktion des Gebäudes. Wie nehmen Passanten die Projektion wahr? An welchem Ort steht das Gebäude? Was passiert im Inneren? Das sind nur einige Fragen, die im Kurs diskutiert wurden.
Das Ergebnis des Kurses sind fünf computergenerierte Bespielungen, die um die Geschichte des Hauses kreisen, vorbeieilende Passanten involvieren, Bezugspunkte zur ungarischen Kunst eröffnen.
Diese Arbeiten werden nun auf dem Panoramafenster des CHB gezeigt. An jedem Abend kann eine der vierProjektionen erlebt und mit den Studierenden diskutiert werden.
10.3. Eröffnung
kurze Vorstellung aller Projekte
12.3. Gruppe 1:
Cubes
Eine Fassade verbirgt den dahinterliegenden Raum. Durch die projektive Fläche der Leinwand wollen wir diesen Raum wieder befreien. Der Weg vom Flächigen in das Räumliche führt uns durch die vierte Dimension: das Zeitliche. Das Innere des CHB soll sich den Passanten individuell enthüllen; der persönliche Standpunkt ist Grundvoraussetzung!
13.3 Gruppe 2:
Thinking Bubbles
Die Gedanken sind frei, aber wir machen sie sichtbar. Geht jemand am Café vorbei, löst sich aus der Wand eine Gedankenblase, die über das Caféfenster wandert, dann durch die Wand nach oben und auf dem großen Fenster erscheint. In der Blase befindet sich ein »Guter Vorsatz« für 2009. Manche zerplatzen und manche sammeln sich im oberen Fenster.
14.3. Gruppe 3:
AdvancedVJing
Es handelt sich um eine Maschine, die Bilder generiert. Sie soll im Cafe stehen. Eine Kamera nimmt die Bilder auf und sendet sie an das Fenster. Man kann die Maschine auch durch eine Kurbel bedienen, die von aussen an das untere Fenster geklebt wird.
15.3. Gruppe 4
».CHB sagt:«
Das CHB ist ein Haus in dem tagtäglich unterschiedlichste Ereignisse passieren. Nun resümiert das Hungaricum seinen Alltag und lässt die Passanten daran teilhaben, mittels seinem Sprachorgan, der Medienfassade.
tgl. 19:00-0:00
Collegium Hungaricum Berlin (Haus Ungarn)
Ungarisches Kulturinstitut
Dorotheenstraße 12
10117 Berlin
EMBEDDED ART Kunst im Namen der Sicherheit

Abb: Peter Kennard & Cat Picton Phillipps "Control Room", 2006
Ausstellung der Akademie der Künste und der Künstlergruppe BBM.
Wie kann Kunst auf die Bedrohungen eines freien öffentlichen Lebens nach den Anschlägen von New York, Madrid, Moskau und London reagieren? Zum Thema Sicherheit kommentiert die Ausstellung eine der Kernfragen globaler Entwicklung. Über 30 Arbeiten von Malerei und Fotografie über Video und Medienkunst bis zu Musik und Hörspiel, außerdem Performances im öffentlichen Raum, Künstlerpräsentationen und eine Filmreihe im Zeughauskino. Weitere Informationen unter www.adk.de/embedded_art
SP38

...Mit Plakaten protestiert der Street-Artist SP 38 gegen die Yuppisierung des Innenstadtbezirks und den neoliberalen Zeitgeist. Trotzdem sieht er sich nicht als politischen Künstler: “Ich mache urbane Poesie”, sagt der Franzose über seine Arbeit...
SP 38 ' s next :
11 -12 -08 : finissage " VOLKS LUXUS " party , galerie ANY WAY , Boxhagenerst.35 , BERLIN fr.hain www.anywayberlin.com
12 -12 -08 : vernissage " 12 DAYS OF X.MAS " group show BRISTOL U.K www.stealfromwork.org
max bill- das absolute augenmass/ film

Max Bill (1908–1994) war der wohl bedeutendste Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts und der berühmteste Student, der aus dem legendären Bauhaus in Dessau hervorging. Ein Antifaschist der ersten Stunde. Sein ganzes avantgardistisches Werk als Maler, Bildhauer, Architekt und Typograf trägt bis zum Schluss Züge einer sozialen Verantwortung und eines Umweltbewusstseins, das inzwischen eine geradezu unheimliche Aktualität erhalten hat. Doch was steckt hinter den Gestaltungsprinzipien von Max Bill? In seinem dokumentarischen Porträt MAX BILL - DAS ABSOLUTE AUGENMASS, das zu Bills 100. Geburtstag in die Kinos kommt, sucht Regisseur Erich Schmid die Antworten im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik, zwischen kreativer Vision und gesellschaftlicher Verantwortung.
im babylon mitte..
www.babylonberlin.de/
yo!
falls sich eine cineastische ausflugstruppe organisiert, wäre ich gern dabei.
greetz
pete
bahnhofsreport

beuys-exponate sind für mich eher zeitzeugnisse im im stile von riesen-scharf-zahn-sauriern im naturkundemuseum. das heißt die honigpumpe ist genauso tot wie der tyrannosaurusrex, weils nicht funktioniert, wenn da fragmente aus dem zusammenhang gerissen stehen und man sich gerade in die warhol-glitzer-glamour welt eingedacht hat. beuys intention war es die kunst mittels aktionen in den alltag zu integrieren. die aktion an sich in das ausstellungskonzept einzubinden wäre spannend und mutig gewesen, so aber ist das als würde man staunend den stift betrachten, mit dem goethe schrieb.
viel aufregender fand ich dagegen die dekonstruktionen des künstlermythos "ich kann mir nicht jeden tag ein ohr abschneiden"
anbei noch ein kleiner eindruck von richard jacksons deer beer.
hier der trailer dazu
filmstarts …
9. Dezember 2008 um 13:35 Uhr