Autoren

Projektart

Studienarbeit im Hauptstudium

Entstehungszeitraum

SS 06 - WS 06/07

Zugehöriger Workspace

Betreuung

Material

Fox In The Box

Fox In The Box

Fox in the Box ist ein modularer midi/osc Controller, der den Fokus auf die Liveperformance sowie den kollaborativen Aspekt des Musizierens setzt. Jede der vier Boxen repräsentiert einen Audioloop, der durch drehen der Box gestartet bzw. gestoppt werden kann. Durch das Auflegen der verschieden Pads, kann der Klang moduliert und verändert werden.

_introduction

In der ersten Phase des Kurses wurden erste Klangerzeuger-Prototypen entwickelt um schnell zu ersten Ergebnissen zu kommen und die Interaktion mit diesen zu testen.
Dazu gehörten ein »Cock-Interface« dass aus einem modifiziertem Joystick bestand, ein einfacher Ribbon-Controller, sowie ein Piezzoknock.
Durch die entwicklung dieser Prototypen wurde der Schwerpunkt festgelegt und das Konzept für »Fox In The Box« entwickelt.

_related work

ARS Electronica 2007

»Fox In The Box« wurde im September 2007 auf der ARS Electronica Campus 2.0 (acar2) ausgestellt.

_final presentation - Native Instruments

Die Endpräsentation aller im Kurs "Musical Interfaces" entstandenen Projekte fand in unbenutzen Geschäftsräumen der Berliner Softwareschmiede Native Instruments statt.

_prototyp 1 #1

_prototyp 1 #2

_prototyp 2

_videoprototyp

Um die Interaktion und das Konzept zu Prüfen wurde ein Videoprotoyp angefertigt.

_Fox In The Box Reaktor-Patch

Der Patch besteht aus einer 4-Spur Loopschleuder. Jede Spur ist mit eigenen Effekten versehen, die auf die Kontrolle mittels des spezifischen Pads abgestimmt sind.
Das Reaktor-Ensemble kann hier heruntergeladen werden.

_final prototype

Die vier Controllerboxen steuern das oben abgebildete Reaktorensemble - jede Box repräsentiert eine der vier Spuren. Durch das Auflegen der Pads kann der Klang modifiziert werden, das besondere daran ist das jedes Pad auf jede beliebige Box gelegt werden kann. Dadurch gewinnt die Jamsession mit mehreren Beteiligten an Spontanität und Improvisationsmöglichkeit.
Um das haptische erlebnis mit den dazugehörigen kontrollierbaren Parametern in Einklang zu bringen wurde folgende Konfiguration entwickelt:
Das Abstandssensorpad beeinflußt die Tonhöhe des Samples, der Drucksensor einen Hochpassfilter und der zweite Abstandssensor beeinflust die Bitrate des jeweiligen Samples.
Durch die modulare Bauweise ist es ohne großen Mehraufwand möglich das bestehende Setup um mehrere Pads zu erweitern.
Der finale Prototyp kann hier (maov) oder hier (youtube)angeschaut werden.