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Art des Projekts

Advanced studies project

Entstehungszeitraum

WS 09/10

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TIMM Spotwonder

TIMM Spotwonder

Attraktivitätssteigerung des Werbeblocks vom Berliner TV-Sender TIMM mittels user generated content

TIMM (Television, Internet, Media for Men) ist ein deutschsprachiger Fernsehsender mit Sitz in Berlin, dessen Hauptzielgruppe schwule Männer sind. Und TIMM hat ein Problem: ziemlich schäbige Werbeblöcke im Programm, die einen schnell umschalten lassen, auch wenn man zur potenziellen Zielgruppe gehört.

Darum war es die Aufgabe des CutUp 19 Kurses den Werbeblock von TIMM zu pimpen. Nun galt es ein Konzept zu entwickeln, dass sich der Zielgruppe respektvoll nähert und dabei der Corporate Identity des Senders treu zu bleiben.

Da der Sender zu Beginn der Arbeit bereits über eine starke Community verfügte, die klar auch auf das Internet ausgerichtet ist, entschied ich mich für die Variante den Zuschauer mittels user generated content an das Programm zu binden. Ähnlich dem VIVA Clip Creator kann sich der Benutzer auf der Website des Senders einloggen und dort eigene kleine Clips als Werbetrenner erstellen. Der Anreiz seinen eigenen Clip im TV zu sehen fesselt dabei im wahrsten Sinne des Wortes an den Fernseher.

Für dieses Vorhaben entwickelte ich einen Dummy - in Stil und Layout der TIMM-Website angepasst – über den der Benutzer nun eigene Fotos hochladen und diese zusätzlich mit kurzen Texten versehen kann. Dabei kann aus einer Reihe vorgefertigter Sounds, Blenden- und Text-Effekten gewählt werden, welche vom Sender in der Theorie beliebig erweitert oder ausgetauscht werden können (Stichwort Weihnachts-Special).

Die hochgeladenen Bilder werden dabei automatisch farblich umgewandelt um angepasst auf die vorgefertigten Effekte einen einheitlichen und ansprechenden Look im CI des Senders zu gewährleisten. Der Kniff am Konzept: Ganz im Geist von TIMM werden immer 2 Fotos in 1 Spot fusioniert. So wird aus 2 unterschiedlichen Dingen etwas neues geschaffen.

Wenn pro Spot 2 Bilder samt Text verwendet werden, bekommt man mehrere Möglichkeiten: Entweder erzähle ich eine Geschichte, die wir in Gedanken zwischen den Bildern ergänzen, oder ich erzähle einen Witz, dessen Pointe sich im 2. Bild auflöst.

So entwickelte ich für den finalen Video-Prototypen mehrere Beispiel-Spots, die sich der Thematik Homosexualität auf subtile und humoristische Weise nähern. Dabei bestand die Herausforderung das richtige Timing für die Spots zu finden. Die Bilder und Texte sollten weder am Betrachter vorbeirauschen ohne verstanden zu werden, noch zu lange stehen bleiben und langweilen.

Die Blenden- und Text-Animationen sollten zudem den Fusions-Charakter transportieren, dabei aber nicht zu aufdringlich wirken. Die Aufmerksamkeit sollte klar auf den erzählten Geschichten und nicht dem Effekt-Feuerwerk liegen.