Das visuelle Phänomen: »Doodle Art«
In der Analyse des visuellen Phänomens »Doodle Art« wird die Begrifflichkeit, ihre Definition, Manifestation, Artikulation und Entstehung aus der Trivialkultur in die Kunst heraus untersucht und beleuchtet.
Neben dem Versuch der Einordnung in einen kunstgeschichtlichen Kontext werden die spezifischen Merkmale eines "Doodles" verifiziert, eine Kategorisierung der freien Kunstform angedacht und Bewertungskritierien & -systeme in ihrer gesellschaftlichen Anwendung dargestellt.
In Konsequenz dieser Untersuchung steht die Frage nach Übertragbarkeit und Nutzung der "Doodle Art" als illustrative Darstellungsform in der Werbung und der damit verbundenen, profitorientierten Produktschaffung.
Periodik der Verschmutzung
Entwicklung einer Schautafel anhand von 30 Druckfehlern unter Berücksichtigung ausgewählter Faktoren und deren Auswirkung. Das Arbeitsergebnis dient als Grundlage für eine geplante experimentelle Plakatreihe, basierend auf einer bewussten Kombination von Druckfehlern.
echtzeit05
Das gestaltete Magazins ›echtzeit‹ des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam widmet sich in seiner fünften Ausgabe dem Thema Hilfe.
o.T. // Luftskulptur auf Sockel // 120 x 120 x 135cm
Die Skulptur ist Ergebnis einer Auseinandersetzung mit dem Thema "Luft". Sie entstand als Abschlussarbeit des Kurses Künstlerisches Gestalten im WS0506 bei Prof. Bette und Prof. Margull.
In der Arbeit zu einem psychologisch-theoretischen Referat über "Flugtraeume" und "Warum man als Kind vom Fliegen traeumt - ohne jemals geflogen zu sein", kam ein starkes Interesse am Grundgedanken der Meditation auf - verbunden mit dem geistigen Anspruch der Meditation, "Nichts" zu werden.
Diese Sehnsucht nach dem eigenen "Aufloesen" sollte in einer Skulptur verstaendlich und gegenwaertig gemacht werden.
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Die im Buddhismus verankerte Idee von der Aufloesung des Koerpers und der Befreiung der Seele von der Materialitaet hat mich von Anfang an begeistert.
Nach dem Verstaendnis des ZEN, loest sich die Seele in sieben Schritten vom sterbenden Koerper. In der letzen Phase loest sie sich ganz aus ihrer sterblichen Huelle und vereinigt sich schliesslich mit dem Geist aller Menschen aus dem dann fuer einen neugeborenen Koerper wiederum eine Seele geformt wird. Die Buddhisten nennen diesen Vorgang "die Wiedergeburt".
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In meiner Skulptur habe ich versucht einen immateriellen Raum, einen Körper in der Luft abzugrenzen - eine Vorstellung zu schaffen, die etwas wahrnehmen laesst, was aus nicht mehr als reiner Luft besteht. Die Seele der Skulptur.
Der sichtbare Abdruck des Sitzenden ist das einzig Sichtbare der Figur.
Der massive, mattschwarze Sockel soll der leichten Figur einen absoluten Kontrast bieten, als Ruhepol fungieren und saemtliche "Schwere" absorbieren.
Der Sockel besteht aus purem Gips. Er wiegt 150kg und steht auf 4 kleinen Säulen.