09.02.2012 | Dr. Hakan Gürses (Wien): "Das doppelte Subjekt des Politischen"

Öffentlicher Vortrag, 9. Februar 2012, 18.00 Uhr

Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067

Seit Jahrzehnten wird in der politischen Theorie eine Subjekt-Debatte geführt. Die Zuspitzung dieser Debatte, die in den 1960er Jahren im Motto vom "Tod des Subjekts" ihren philosophischen Anfang nahm, finden wir in der handlungstheoretischen These der Queer-Theorie in den 1990ern: Hinter der politischen Tat muss es keine/n Täter/in geben. Ist aber das Subjekt wirklich tot? Wenn ja - warum beschäftigen wir uns denn immer noch so unverdrossen mit ihm?
Dem Genre der Vampir-Filme verdanken wir die Figur des "Untoten": aktiv, also nicht tot, aber auch nicht lebendig. Das Subjekt scheint heute in unseren politischen Theorie-, Handlungs- und Organisationskonzepten eher eine solche untote Existenz zu führen. Sind aber Theorie und Handeln um ein untotes Subjekt des Politischen möglich? Der Vortrag zielt auf einen blinden Fleck der Subjekt-Debatte ab: Wir reden über ein Subjekt, sprechen aber von zwei: vom Subjekt der Repräsentation und dem Subjekt der Handlung. Dieses doppelte Subjekt des Politischen wird im Vortrag - auch Beispielen aus Literatur und Film - diskutiert, um politische Möglichkeiten des Handelns auszuloten.

Hakan Gürses ist wissenschaftlicher Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung. Von 1997-2011 Lehrbeauftragter (zeitweilig Gastprof.) am Institut für Philosophie sowie am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien und an der Donau-Uni Krems. 1993-2008 Chefredakteur der Zeitschrift "Stimme von und für Minderheiten".

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.

31. Januar 2012 um 19:27 Uhr
JS

11. Transdisziplinäres Kolloquium des Instituts für künstlerische Forschung der HFF

11. Transdisziplinäres Kolloquium des Instituts für künstlerische Forschung der HFF „Konrad Wolf“
„Forschung im Kunstlabor“ mit Prof. Frank Geßner und Julian Klein
Donnerstag, 02. Februar 2012, 17:00 Uhr, Raum 1102 in der HFF „Konrad Wolf“
http://www.hff-potsdam.de/de/forschung/institut-fuer-kuenstlerische-forschung/das-institut/tma/detail/4195/0.html

Sehr geehrte Damen und Herren,
Wir laden Sie herzlich ein zur Teilnahme am elften Transdisziplinären Kolloquium am 02.02.2012. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen!

"Begehbares Modell" und "rhizomartige Versuchsreihe": Julian Klein und Frank Geßner verorten ihre künstlerische Arbeit im Feld der Forschung. Im Rahmen des Transdisziplinären Kolloquiums erläutern sie ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an die künstlerische Forschung.

Frank Geßner stellt seine kinematografische 360 Grad Installation „Alias Yederbeck“ vor, die im Dezember und Januar in der Schinkelhalle und dem benachbarten Kunstraum Potsdam zu sehen war. „Alias Yederbeck“ skizziert er als „eine hybride »Auto(r)konstruktion« mit dem Ziel, konzeptionelle und prozessuale Strukturen der künstlerischen Werkgenesis sinnlich erlebbar zu machen. Das intermediale künstlerische Forschungsprojekt kreist um Fragen der Identität und bietet in rhizomartigen Versuchsreihen einen sinnlich-anschaulichen Diskurs über die jeweils verwendete Material- und Medienspezifik.“


Institut für künstlerische Forschung
Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF) Potsdam-Babelsberg
Marlene-Dietrich-Allee 1
D-14482 Potsdam
artresearch.hff-potsdam.de

31. Januar 2012 um 11:58 Uhr
KD

FHP vs. Lazi-Akademie

Liebe Freunde der Kunst ;),

jetzt geht's um die Wurst.
Beim 9. Card Award auf der Paperworld in Frankfurt/Main stehen zwei Favoriten kurz vor der Ziellinie.
Platz 1 Lazi-Akademie durch Jürgen Häsler
Platz 2 FHP durch Anja Fischer

BITTE VOTET MIT und helft der FHP und Anja zu Platz 1 !

-Link anklicken
http://www.facebook.com/paperworld?sk=app_256977501024186
-"gefällt mir" klicken um voten zu können
-Karte heißt: "Vilt-Serie" und ist am Kreuz und der Schrift "DU + ICH BESTE FREUNDE" zu erkennen
-"gefällt mir" klicken und fertig!

DANKE für eure Hilfe!

28. Januar 2012 um 12:46 Uhr
AF

Zählt das jetzt schon als "wullfen"?

Sorry, aber ich werde nicht für diese Karte stimmen um dir oder der FHP zu helfen. Das widerstrebt nämlich dem Sinn einer solchen Abstimmung. Ich werde für die Karte voten die nach meinem Ermessen am besten ist.

Ich finds gut, dass du auf das Voting hinweist aber deine eigene Karte so in den Mittelpunkt zu stellen finde ich dann doch eher dreist bis erbärmlich. Zumal auch noch andere FHPler-Karten dabei sind, die sollen dann wohl auch noch incom zuposten?

Das macht mich echt ein wenig wütend. Mein kann aus deinen Zeilen geradezu die Gier heraus lesen, so kurz vor einem möglichen Gewinn brennen alle Sicherungen durch und Anstand war gestern. Und vermutlich bist du dann die erste die sich aufregt wenn der Bundespräsident für lau bei seinen reichen Freunden übernachtet.

Ich war schon kurz davor Protest zu wählen aber das wäre auch nicht besonders klug, also habe ich deiner Karte tatsächlich meine Stimme gegeben, weil ich sie gut finde. Vorher habe ich mir allerdings noch alle anderen Karten angesehen.

Die Aktion hier finde ich allerdings absolut jämmerlich. Was ist das für ein Zeichen?
Und ich bin mir sicher dass wenn du gewinnst, immer der Gedanke bleibt ob du nun die mit dem größten Facebook affinen "Freundeskreis" bist oder die mit der besten Postkarte. Das hättest du echt nicht nötig gehabt! Ein ehrenvoller zweiter Platz wäre weitaus mehr wert.

29. Januar 2012 um 17:24 Uhr

RH

Der Meinung stimme ich zu!

29. Januar 2012 um 17:33 Uhr

IM

für mich fällt das in die kategorien "networking" und "unbedenklich".

mir persönlich kommt die moralisierung ein wenig überzogen vor.

29. Januar 2012 um 22:31 Uhr

bd

ich sehe das wie mein Vorgänger. natürlich bist du nicht angehalten für diese Karte zu stimmen, wenn sie dir nicht gefällt.
aber darauf aufmerksam zu machen, ist absolut legitim.

30. Januar 2012 um 12:32 Uhr

NM

Wahnsinn, »ein wenig überzogen« ist garkein Ausdruck. Mit deiner Kritik bist du bei den Teilnehmern am falschen Ort. Teile eher den Veranstaltern deine Meinung mit.
Wenn es das Procedere verlangt, so viele Klicks wie möglich zu erhalten, ist doch jede Möglichkeit für einen Klick zu werben Gold wert. Wer das tut ist also auf keinen Fall »jämmerlich« oder »gierig«, eher clever.

Anja, du hast dir rein garnichts vorzuwerfen!

30. Januar 2012 um 18:22 Uhr

HM

Oh ja unglaublich "clever". Dann meinst du die anderen 3 FHPler in dem Contest sind ziemlich unclever, weil sie sich noch nicht auf der incom Startseite platziert haben? ohohoh, mutige These.

Vielleicht hast du aber auch nicht ganz aufmerksam gelesen, denn ich kritisiere nicht "die Teilnehmer" sondern nur Anja, denn sie ist die Einzige die Incom für den angemessenen Ort für ihre Stimmenakquise hält.
Und weitergehend kritisiere ich die Art ihres Schreibens, allein der Aufmacher "FHP vs. Lazi-Akademie". Findest du das niveauvoll und gelungen? Witzig (was es wohl sein sollte) find ichs jedenfalls nicht.

Klar der Veranstalter ist die Wurzel dieser Nerverei. Aber mit dem habe kein Problem, der nervt mich doch nicht. Facebook ist ein geeigneter Ort dafür. Mag sein, der Veranstalter hat Facebook likes als Abstimmungsprinzip zwar nicht ausgewählt, weil er das für das fairste Prinzip hielt sondern sich möglichst schnell verbreiten kann, aber auch das ist für okay für mich. Und hej, vielleicht gewinne ich ja ein ipad. Schließlich habe ich ja beim Gewinnspiel mitgemacht. Also mit der paperworld hab ich keinen Stress.
Warum geht sie nicht zu Potsdam TV oder RBB und mobilisiert dort die Brandenburger Patrioten. Wäre doch gelacht wir gemeinsam das Schwäbische Lazi Volk nicht fertig machen.

@Nici
Natürlich ist es legitim. Ich hatte auch nicht vor Strafanziege zu stellen. Die Frage war ob dies der richtig Ort dafür ist und ob die Formulierungen angemessen sind. Und da sage ich ganz klar nein!!!

@Benjamin
Glückwunsch zu deinen Kategorien. Zwischen Shopping und Wohnungsmarkt kann ich aber leider deine "Networking"- Kategorie nicht finden ich hier am schwarzen incom Brett.
Ansonsten bin ich ein echter Fan deiner Schubladen. Wenn du mal Zeit und Lust hast beschreib doch bitte mal die Abgrenzung deines "unbedenklich". Ist so ein herrliches Wischiwaschi Wort.

31. Januar 2012 um 00:33 Uhr

RH

Harter Typ …

31. Januar 2012 um 20:06 Uhr

PK

@Phillip
hm, war das jetzt ein Argument für oder gegen den Post? Ich glaube ich erkenne die Essenz deines Kommentars nicht.
Dennoch schön dass du die Diskussion bereichern möchtest.

1. Februar 2012 um 21:30 Uhr

RH

THE TIME IS NOW! - Der FHP-Chor "Fettes Halleluja" in concert am 02.02.2012 um 19 Uhr im Casino der FHP

THE TIME IS NOW!
Der FHP-Chor "Fettes Halleluja" in concert am 02.02.2012 um 19 Uhr im Casino der FHP

Lust auf eine musikalische Reise durch die Zeit?
Pünktlich zum Start des neuen Jahres gibt das "Fette Halleluja" etwas Gutes auf die Ohren!
Der Chor der Fachhochschule Potsdam (musikalische Leitung: Ulrike Jahn) präsentiert sein Song-Programm "The Time is now!" diesmal im "Casino". Neben Klassikern des Pop und Jazz erwarten das geneigte Publikum diesmal auch spannende Tanzeinlagen und Rauminstallationen zum optionalen Mitmachen.

"The time is now!" - Wir freuen uns auf Sie und euch und alle eure Freunde! Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungtermin und -ort:
Donnerstag, 02.02.2012, 19 Uhr
"Casino" (Haus: 17), Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, 14469 Potsdam

http://www.fh-potsdam.de/chor.html
Fettes Halleluja – join us on facebook!

19. Januar 2012 um 13:28 Uhr
AM

Ambiente 2012 – kostenfreie Eintrittskarten für Studenten

Wir haben von der Messe Frankfurt wieder 15 Ehrentageskarten für die Ambiente 2012 vom 10.02.12 bis 14.02.12 bekommen.

Ihr könnt Euch die Karten im Dekanat ; Haus 5, Raum 2.17 gern abholen.

Grüße aus der FH
Sabine Klaperski

19. Januar 2012 um 11:20 Uhr
SK

'vollkommen leblos, bestenfalls tot'

Antonia Baum liest

'vollkommen leblos, bestenfalls tot'

Antonia Baum, 27 und zu cool für den Bachmannpreis, kommt mit ihrem Erstling zu uns ins SlaM. Die taz umbeschreibt ihr Werk als „Debütroman im Aggro-Stakkato“ und „239 Seiten schlechte Laune“. Wir freuen uns drauf!

Karten für €5 können unter mail@surlamontagne.de reserviert werden.

Beginn 20 Uhr, Geöffnet ab 19 Uhr
Sur la Montagne, Torstraße 170, 10115 Berlin-Mitte

www.surlamontagne.de

S-Bhf Oranienburger Straße
U-Bhf Rosenthaler Platz

13. Januar 2012 um 16:14 Uhr
CS

Moving Types – Lettern in Bewegung

Moving Types – Lettern in Bewegung
Eine Retrospektive von den Anfängen des Films bis heute

Gutenberg-Museum Mainz 21.10.2011-22.4.2012

Buchstaben spielen die Hauptrolle – zur Information, im Film, als Beitrag zur Medienkultur. Das Zusammenführen von Text, Bild und Ton hat die Gestaltung und Vermittlung von Inhalten durch Schrift im 20. Jahrhundert vor neue Herausforderungen gestellt. Die Ausstellung „Moving Types – Lettern in Bewegung“ reflektiert die moderne Medienentwicklung von „Schrift in Bewegung“ von den Anfängen des bewegten Bildes bis in die heutige Zeit. Mobile Mediensysteme wie Laptop, iPhone und iPad haben die Gestaltung von Schrift und das Lesen zu einem völlig neuen, mobilen, mehrere Sinne zugleich betreffenden und beanspruchenden Informationsaustausch werden lassen.

http://www.youtube.com/watch?v=LzaRjT4OctM

10. Januar 2012 um 16:53 Uhr
KD

IxDA Berlin | Season Opening 2012

Multiscreen Experience – Prinzipien und Muster für das Informationsmanagement in der Digitalen Gesellschaft
von Wolfram Nagel | User Experience Designer / digiparden GmbH

Die Gerätelandschaft wird immer dynamischer und fragmentierter. Generell muss zukünftig jedes Projekt für mehrere Screens und Ausgabekanäle gedacht werden. Wolfram stellt Prinzipien, Muster und Empfehlungen vor (es sind keine Patentrezepte!), die Hilfestellung bei der Konzeption von Multiscreen Projekten bieten sollen. Er beschreibt die Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Screens, empfiehlt unterschiedliche konzeptionelle Ansätze, beschreiben die potentiellen Anwender und geht auf die Parameter für den Nutzungskontext ein. In dem Vortrag wird er sowohl die Entstehung seiner Arbeit als auch neue Ansätze und Muster vorstellen.

Location
Betahaus
Prinzessinnenstraße 19–20
Berlin-Kreuzberg

Time and Date
Wednesday, January 11th
7 pm (19 Uhr)

Register at
http://ixdaberlin.groupsite.com
https://www.xing.com/net/ixdaberlin/

Über Wolfram Nagel
Wolfram arbeitet aktuell als User Experience Designer bei der digiparden GmbH (Service Design, Corporate Communication, UX Design, Konzeption, Strategie und Beratung).

Ausbildung zum Mediengestalter, Diplom- und Masterstudium an der HfG Schwäbisch Gmünd (Kommunikationsgestaltung und Design Management). Dazwischen vier Jahre Praxiserfahrung mit Industriekunden als Interface Designer bei der digiparden GmbH. 2011 Master-Thesis "Multiscreen Experience". Wolfram gehört zum Team des Design Methoden Finders.

Kontakt: wolfram.nagel@die-digiparden.de, http://about.me/wnagel, @johnokraut

For more information visit:
http://www.multiscreen-experience.com

10. Januar 2012 um 14:59 Uhr
MD

12.01.2012 | Dr. Britta Lange (Humboldt-Universität zu Berlin): "Die Entdeckung Deutschlands durch die Marsbewohner"

Öffentlicher Vortrag, 12. Januar 2012, 18.00 Uhr

Fachhochschule Potsdam, Pappelallee 8-9, Hauptgebäude, Hörsaal HG 067

Im Frühjahr 1917 kam ein Propagandafilm auf den deutschen Markt, der die "Entdeckung Deutschlands" aus der Perspektive von Journalisten vom Mars inszenierte. Dokumentarische Bilder von der produktiven deutschen Rüstungsindustrie, von Nationaldenkmälern und Nahrung im Überfluss wurden gerahmt von einer Science-fiction-inspirierten Spielfilmhandlung: Marsbewohner empfangen "ätherografisch" die Kabelnachrichten der Erde, durchqueren in einem "Flugball" den Weltraum und reisen, ausgestattet mit übernatürlichen Fähigkeiten, durch das im Weltkrieg befindliche Deutsche Reich. Der Vortrag spürt einerseits dieser Spannung zwischen den filmischen Genres - Dokumentar- und Spielfilm, Industrieaufnahmen und Science Fiction - nach und fragt andererseits, inwiefern hier Projektionen einer anderen Identität, der außerirdischen, mit Entwürfen der eigenen, deutschen Identitäten zusammenfielen.

Britta Lange ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet im DFG-Projekt "Gefangene Stimmen" an ihrer Habilitation. Ihre Dissertation erschien unter dem Titel "Echt - Unecht - Lebensecht. Menschenbilder im Umlauf" 2006 bei Kadmos. Weitere Forschungsinteressen bilden historische Tonaufnahmen, wissenschaftliche und populäre Filme zwischen 1910 und 1945 sowie der gemeinsame historische Forschungskontext "sensibler" Sammlungen. Siehe auch: Margit Berner/Anette Hoffmann/Britta Lange: Sensible Sammlungen. Aus dem anthropologischen Depot, 2011 (Fundus Verlag: Hamburg, Band 210).

Dieser Vortrag ist Teil des Interflex-Projekts Konstruktiv. Gender, Class, Race & Bodies.

7. Januar 2012 um 01:37 Uhr
JS