Ausstellung

Die Fachklasse „Systemdesign“ der HGB Leipzig hat unter der Leitung der Cyans (vorsicht – extrem anstrengende Seite von zwei anstrengenden Professoren) eine Ausstelung zum Thema neue Notationssysteme in der Tesla Galerie (Klosterstr. 70, Berlin mitte) organisiert. Die Ausstellung ist sehr klein, aber dennoch sehr empfehlenswert, da die Studenten sehr eng mit dem Klangkünster Carsten Nicolai und dessen Label Raster Noton zusammengearbeitet haben und einige Notationen sehr gelungen sind.

1. June 2006 um 01:46 Uhr
JL

Vodafone mit neuem Logo und eigener Hausschrift

Wie's aussieht hat Vodafone mit der Installation einer eigenen Hausschrift auch gleich das Firmenzeichen überarbeitet und mit dem nun schon obligatorischen 3-D-Look ausgestattet. Bisher war die »Helvetica Condensed« im Einsatz. Mit der neuen Typografie folgt der größte Mobilfunkanbieter Europas sowohl dem Trend zur exklusiven Hausschrift (siehe Deutsche Bahn) als auch diese im Stil der momentan sehr beliebten »FF Dax« zu gestalten (siehe UPS).

5. April 2006 um 20:04 Uhr
MJ

und wieder ein beispiel für qualitätsignoranz: die leserlichkeitsvorteile sind marginal, die wortmarke (die auf vielen anwendungen solo abgebildet wird) wird der beiden einfachen an- und abführungen als punze im "o" beraubt (und damit ihrer subtilen, semantischen attraktion) und die bildmarke verliert die für sim-karten typische ecke. statt dessen sehen wir austauschbare, "zeitgemäße" dreidimensionalisierung; alles wieder ein bisschen gleicher, unmutiger, glatter, uneigenständiger, gähn, ... langweiliger, schade.

5. April 2006 um 22:59 Uhr

MB

zur schrift:
"We wanted to develop a font which was distinctive, fresh and contemporary. Most important was to create a typeface which was unique to Vodafone and which would signal the Vodafone to our customer across the world. We worked closely with Dalton Maag to create a flexible typeface which can be punchy and have stand-out in advertising while still being highly readable in body copy in letters, bills and magazines. We are now successfully rolling out the new font across all of our Vodafone markets" - Anna Russell, Brand Manager, Vodafone Group
siehe auch: daltonmaag. in london ansässige niederländische schriftgestalter, die unter anderem auch die coporate types für bmw, mini und tui entwickelt haben.

5. April 2006 um 23:05 Uhr

MB

Die Leserlichkeitsvorteile sind gar nicht erst zu erkennen, denn die Schrift ist scheinbar nicht für den Bildschirm optimiert worden – das ging mit der alten Typo sicher besser: www.vodafone.de

5. April 2006 um 23:26 Uhr

MJ

Slogans.de

Wenn einem mal die richtigen Worte zur Marke fehlen: http://www.slogans.de/
Die Suchfunktion ist klasse - man kann quasi assoziativ suchen.

Interessant ist auch das Quiz, welches einem irgendwie suggeriert, dass man zuviel vor der Glotze hängt...

http://www.slogans.de/quiz.php

16. March 2006 um 17:58 Uhr
VS

TiddlyWiki

Eine der extremsten Anwendungen für all die neuen Browserfeatures:

TiddlyWiki ist eine Art Wiki, ähnlich wie Wikipedia, gedacht fürs persönliche Informations- und Wissensmanagement. Der Clou ist jedoch, dass das gesamte Wiki mit allen Inhalten in einer einzigen HTML-Datei steckt. Diese kann man speichern und mitnehmen, auf einen server hochladen etc. Wenn Sachen verändert werden, schlägt sich das sofort im source-code wieder und wird gespeichert. Das ganze ist zudem ziemlich smart umgesetzt, natürlich gibts tags, eine LiveSuche, aber auch so schöne workflow-features wie Doppelklick zum editieren, escape zum abbrechen etc. Hier gibts ein
Tutorial und eine schönere Adaption.

Auf jeden Fall eine momentan eher unpopuläre Methode, die Inhalte und den Weg zu den Inhalten so untrennbar zu verknüpfen. Der Vorteil ist jedoch, dass man eine komplexe Anwendung inkl. Ihrer Datenbank in einer einzigen HTML-Datei aufbewahrt. Läuft überall, einfach mitzunehmen etc. Damit ist das ganze durch die Konsequenz, mit der es ausgeführt ist, auch wieder ziemlich schlüssig und praktisch. Ein interessantes Ding auf jeden Fall.

23. January 2006 um 11:41 Uhr
MS

TiddlyWiki

Eine der extremsten Anwendungen für all die neuen Browserfeatures:

TiddlyWiki ist eine Art Wiki, ähnlich wie Wikipedia, gedacht fürs persönliche Informations- und Wissensmanagement. Der Clou ist jedoch, dass das gesamte Wiki mit allen Inhalten in einer einzigen HTML-Datei steckt. Diese kann man speichern und mitnehmen, auf einen server hochladen etc. Wenn Sachen verändert werden, schlägt sich das sofort im source-code wieder und wird gespeichert. Das ganze ist zudem ziemlich smart umgesetzt, natürlich gibts tags, eine LiveSuche, aber auch so schöne workflow-features wie Doppelklick zum editieren, escape zum abbrechen etc. Hier gibts ein
Tutorial und
eine schönere Adaption.

Auf jeden Fall eine momentan eher unpopuläre Methode, die Inhalte und den Weg zu den Inhalten so untrennbar zu verknüpfen. Der Vorteil ist jedoch, dass man eine komplexe Anwendung inkl. Ihrer Datenbank in einer einzigen HTML-Datei aufbewahrt. Läuft überall, einfach mitzunehmen etc. Damit ist das ganze durch die Konsequenz, mit der es ausgeführt ist, auch wieder ziemlich schlüssig und praktisch. Ein interessantes Ding auf jeden Fall.

23. January 2006 um 11:41 Uhr
MS